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nachtrag dishwasher: gerechtigkeit



hier ist sie, die gerechtigkeit: anderen geht’s noch schlechter, stell‘ dir das mal vor, sarah. willkommen bei westerwelles anderer seite der medaille.

dishwasher

es gibt beim dishwasher wieder eine debatte – wenn man das denn so nennen mag angesichts des umstandes, dass andreas vom dishwasher immer wieder geschickt fragen und problemstellungen umschifft. entweder, indem er leute, die die frage stellen, ob es denn, wenn „gerechter selektiert“ werden würde, weniger armut gäbe, dazu auffordert, „armut zu definieren“ (sehr witzig: wenn „wir“ eh nicht wissen, was armut ist, und daher auch nicht wissen, ob arbeiter/innen unter armut leiden, dann wissen „wir“ auch nicht, ob es sowas wie den dishwasher braucht.); oder, aktueller, indem er marxist/innen in die religiöse ecke stellt (dieser originelle schmäh ist nicht neu, und auch sehr praktisch, wenn man nicht sachlich debattieren will).

nachdem ich einige debatten beim dishwasher verfolgt habe, bilde ich mir ein, sagen zu können, dass das verschwendete liebensmüh ist (und der religionsschmäh scheint mir da nochmal ein eindeutiges indiz zu sein).

* was ist die funktion der notengebung? - keine ahnung und kein interesse daran, ne ahnung zu haben, lasst uns lieber einfach ne gerechte(re) notengebung fordern und damit die notengebung an sich legitimieren.
* gosse an sich? was ist das? - ach egal, lasst uns mal ein gerechtes in-die-gosse-stossen fordern und damit die gosse an sich bestätigen.
* zugang zu den „gesellschaftlichen wissensressourcen“; was ist das für ein wissen und wem oder was dient es? – ist doch egal!
* was heißt leistung im hier und jetzt? - wurscht, solange sie „gerecht“ gemessen wird, dann ist so ein leistungsvergleich durchaus knorke!

und so weiter. und vor allem: never ending. ich nenne das: sich beharrliches um erkenntnisse drücken. wieso? – das weiß ich nicht. denn meiner meinung nach kann man sich „trotz“ kritischer auseinandersetzung mit dem realexistierenden kapitalistischen bildungssystem für studierende arbeiterkinder einsetzen. erkenntnisse darüber, dass das system für einen an und für sich schädlich ist, steht ja keineswegs dem für-sich-sorgen-und-zusammenhalten entgegen.

aber bitte, das ist meine meinung.