Antinationales Sommercamp hoch 2 Süd

Mittwoch, August 22, 2012 – 17:00 - Sonntag, August 26, 2012 – 15:00

Zu organisatorischen Details und Anmeldung

Dieses Jahr wird wieder zusätzlich zum Sommercamp im Nordenauch eines in Bayern/Baden-Württemberg stattfinden. Da in den letzten Jahren beide Camps immer überlaufen waren, und wir möglichst vielen Leuten die Möglichkeit geben wollen, wenigstens ein Camp mitzunehmen, musst du dich entscheiden: Entweder für das Camp im Norden oder für das Camp im Süden. Alle Infos für das Camp im Süden plus Anmeldemöglichkeit weiter unten. Hier werden auch kontinuierlich alle Workshop-Infos aktualisiert.

Und das wird es auf dem Antinationalem Sommercamp im Süden geben:
Ein verlängertes Wochenende lang Sonne und Theorie, Sommer und Diskussion, Tümpel und Argumente. Täglich werden auch im Süden zu entspannten Uhrzeiten mehrere Workshops angeboten, die wie im „echten Leben“ in Konkurrenz stehen zu Schwimmen, Schlafen, Spaziergängen, Kicken und Lagerfeuerromantik (letzteres auch hier sehr umstritten).
Es wird über zwanzig Workshops zu folgenden Themen geben: Theorien zum Nationalismus, Kritik der Sozialarbeit, Einführung ins Kapital, Menschenrechte, Kapitalismuskritik, Beziehung/Liebe und Polyamorie, Krisenproteste, Islamkritik und Rechtspopulismus, Geschlecht –Lohnarbeitsverhältnisse – Bevölkerungspolitik, Schulkritik, Staatsverschuldung/Krise im Euroraum, Freiheit, Bildungspolitik, Religion, Eigentum u.v.m.

Organisatorisches: Das Camp findet in Bayern/Baden-Württemberg statt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Falls Du planst mit nem Auto zu kommen und Du noch Plätze frei hast, würden wir uns über Nachricht freuen. Falls Du einen Autoplatz suchst, schau immer mal wieder auf die Homepage, da steht dann, aus welchen Gegenden es Autoplätze gibt und bitte dann einfach bei uns melden. Die Übernachtung findet in Betten oder selbst mitgebrachten Zelten statt. Die Anlage ist leider nur bedingt rollstuhlgerecht. Der Teilnahmebeitrag beträgt je Tag 8-12 Euro für Zeltende und 13-17 Euro für Bettennutzer*innen, je nach Selbsteinschätzung der eigenen finanziellen Möglichkeiten. Wer überlegt, wegen der Höhe des Teilnahmebeitrags nicht zu kommen, melde sich bitte bei uns nochmal. Materialien und Vollverpflegung inklusive. Organisierte Selbstverpflegung, manchmal kochen und abwaschen, aber täglich essen, stets auch vegetarisch und vegan. Vorhanden sind Tagungsräume, große Rasenfreifläche für sonst was, Lagerfeuerplatz und ein Tümpel zum Baden gleich nebenan. Hunde werden angeleint geduldet.

Die Teilnahmeplätze sind begrenzt – das Camp ist evtl. schnell ausgebucht.
Hier die Ankündigungen eines Teils der Workshops (wird auch laufend aktualisiert)

Einführung in die Kapitalismuskritik
Was ist und wie geht Kapitalismuskritik? Warum ist dafür die Ökonomie so wichtig und was hat das mit Eigentum zu tun? Und warum erklären wir die Ökonomie ganz anders als die Volkswirtschaftslehre?

Einführung ins Marx`sche „Kapital“
In diesem Workshop werden die wichtigsten Kategorien des Anfangs des „Kapital“ von Marx andiskutiert.

Beziehung, Liebe und Polyamorie
Weil es für die meisten Leute das wichtigste im Leben ist, soll es auch auf dem Sommercamp nicht fehlen. Um Enttäuschungen vorzubeugen, wollen wir darauf hinweisen, dass wir nicht mit dem Liebesglück diverser Schauspieler und Prinzesinnen mitfiebern wollen. Stattdessen wird in aller Nüchternheit, zu der wir fähig sind, gefragt, was sich Leute von und bei Beziehungen versprechen, wie Rechtsansprüche und Glücksphantasien neben dem Arbeitsalltag zusätzliches Ungemach ins Leben bringen und warum wir Polyamorie nicht für das bessere schlechte Konzept halten.Kurz: Keine Beziehungsberatung, sondern eine Analyse und Diskussion.

„Na dir werd ich helfen..!“ – Zur Kritik an der Sozialpädagogik
Für viele von PädagogInnen aussortierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene tritt mit den Sozialarbeitern eine Spezialprofession der Pädagogik auf den Plan: Mit viel praktischen Methoden der Manipulation ausgestattet, macht sich eine Schar von SozialarbeiterInnen daran, den Gescheiterten mal ordentlich zur „Selbsthilfe“ zu helfen. Sie kommen dann besonders locker und kritisch, nicht selten mit links-politischen Ambitionen daher und verteilen Ratschläge an Leute, die diese gar nicht bestellt haben – was von den SozialarbeiterInnen nicht selten als Beweis für ihre weitere Notwendigkeit gesehen wird. Wir wollen in diesem Workshop die Vorgehensweise, Denkfiguren und Methoden der SozialpädagogInnen genauer beleuchten und mit euch darüber diskutieren, ob Soziale Arbeit für die in dieser Gesellschaft unter die Räder Gekommenen überhaupt eine Hilfe darstellt. Wir wollen den repressiven Charakter und die kontrollierende Funktion der Sozialen Arbeit darstellen und zeigen, welche Zumutungen sie für die als hilfsbedürftig Definierten bereithält. Und das nicht nur in Zeiten fortschreitender „Ökonomisierung des Sozialen“ und dazu passender besonders ekliger Konzepte, wie der „konfrontativen Pädagogik“.

Was ist Nationalismus
Egal ob beim Eurovision Song Contest, bei der Sorge ums deutsche Bildungssystem, beim Steigen oder Fallen des DAX oder dem Streit um Standortvorteile: Immer werden Deutschland die Daumen gedrückt. Wieso ist es für jeden selbstverständlich „deutsch zu fühlen“ und sich für die Belange Deutschlands einzusetzen? Nationalismus ist gerade für die Beherrschten eine ziemlich blöde Idee. Dennoch findet er weltweit reichlich Anhänger – und dies obwohl die meisten rein gar nichts von ihrem Land zu erwarten haben. Kern unserer Diskussion soll die Frage sein, wie Nationalismus funktioniert und wie die Gedankengänge ablaufen, bei denen am Ende dieser merkwürdige Standpunkt der ganz prinzipiellen Parteilichkeit für die Nation herauskommt.

Menschenrechte
Die Menschenrechte finden einfach alle gut. Wenn es sie nicht gäbe, dann würde der Staat und seine Polizei willkürlich Leute in den Knast stecken, für die kleinste kritische Anmerkung würde man verfolgt. Die Leute wissen also wozu ein Machtapparat wie der Staat in der Lage wäre. Ausgerechnet diesem in der Vorstellung ausgemachten potentiellen Ungeheuer wird nun gedankt, dass er sich der Menschenrechte annimmt und sie schützt. Wir wollen auf der Veranstaltung weniger diskutieren, was Staaten alles könnten, wenn sie sich nicht auf die Menschenrechte verpflichten, sondern fragen, was für ein gesellschaftliches Verhältnis durchgesetzt wird, wenn die Menschenrechte Gültigkeit haben. Dass erst eine politische Gewalt dafür sorgen muss, dass Menschenrechte gelten oder nicht wirft eine weitere Frage auf: Sind die Menschenrechte wirklich unveräußerlich in dem Sinne, dass sie jeder Mensch einfach durch seine Geburt besitzt? Wenn nicht, was heißt dann eigentlich „unveräußerlich“?

Krisenproteste: Occupy, Empörte und Banken in die Schranken
Eine Reihe von Protesten hat sich in den letzten Monaten erhoben. In Spanien und Frankreich haben sich „die Empörten“ aufgestellt; in New Yorck, Frankfurt und anderswo Anhänger der Occupy-Bewegung Finanzplätze besetzt. Die Gesellschaft scheint für die Protestierenden gespalten zu sein in die große Mehrheit, die „hart arbeiten“ und ihren Beitrag zur Gemeinschaft leistet, während einige Wenige auf Kosten von ihr lebt. Letzteren wird nachgesagt den „Profit über den Menschen zu stellen“ und dabei alle anderen zu schädigen. Die ganze Gesellschaft scheint einen falschen Weg eingeschlagen zu haben: „Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf den Wohlstand der Gesellschaft zu achten“ (Manifest M15) Wir wollen fragen: Was hat es auf sich mit dem Profit? Wird er gerade nur zu wichtig genommen oder ist er nicht vielmehr Zweck dieser Gesellschaft? Liegen die unschönen Lebensumstände von Wohnungs- und Existenzverlust an der Gier einiger Weniger oder haben sie System? Zeugt die Forderung nach einer starken Politik, die die Reichen beschränkt („Banken in die Schranken!“) nicht mehr von der Hoffnung den Kapitalismus krisenfrei zu gestalten? Der Protest prangert weiter an, dass die Politik ihren Aufgaben nicht mehr nachkommt. Sie sei keine „echte Demokratie“, weil sie sich von den Profitinteressen korrumpieren ließe. Darüber verletze sie ihren eigentlichen Auftrag der Bevölkerung zu dienen. Wir wollen fragen: Muss sich demokratische Politik bestechen lassen, um auf das Wirtschaftswachstum oder den Profit acht zu geben? Besteht ihr Ziel wirklich darin, ihren Bürger*innen möglichst gute Lebensumstände zu bieten? Ist ein Mehr an guter Herrschaft die passende Antwort auf Verarmung, Wohnungsnot oder Jobverlust?

Staatsverschuldung und die Krise im Euroraum
Immer mehr Länder im Euroraum bekommen Probleme ihre Staatsverschuldung zu in gewohnter Weise abzuwickeln. Um Vertrauen bei den Finanzmärkten zu schaffen werden staatliche Verarmungsprogramme aufgelegt, die ihres gleichen suchen. Zugleich werden von den potenten Ländern noch mehr Schulden gemacht und die Frage ist, wann sich das Misstrauen gegen diese Länder richtet. Das führt zu einer nationalistischen Besinnung, die rechte Parteien an die Macht spült und den Euro ernsthaft in Frage stellt. Was ist los? In diesem Workshop soll das Thema Staatsverschuldung nochmal Schritt für Schritt erklärt werden, um überhaupt mal einen theoretischen Fuß in die Tür zu kriegen. Das Problem des Normalsterblichen ist ja, dass man sich mit der Sache erfahrungsgemäß kaum auskennt und einem bei haushaltspolitischen Grundsätzen wie „Schuldentilgung am Kreditmarkt durch Kredite vom Kreditmarkt“ einfach schwindelig wird. Ein Vorwissen ist für das Seminar nicht nötig, besondere Mathekenntnisse auch nicht.Die Fragen: Jahr für Jahr macht der Staat neue Schulden. Woher kommt die immense Freiheit des Staates beim Schuldenmachen? Welche politische und ökonomische Logik folgt dann aus dem angesammelten Schuldenberg? Was ist los, wenn die Finanzmärkte das Vertrauen in einen Staat verlieren? Was hat das mit dem Euro zu tun? Wie versuchen die EU-Staaten nicht mehr nur in Griechenland eine währungsnützliche Armut herbeizuregieren?

Bildung im Kapitalismus
„Hurra, hurra, die Schule brennt“, so ein Hit in den 1980ern, der auch noch heute gerne gehört wird. Vielen Menschen gefällt das Lied, weil sie (fast) nur negatives mit dem herrschenden Bildungssystem verbinden. Das ist kein Wunder, da Bildung im Kapitalismus über Konkurrenz abgewickelt wird. Bildung im Kapitalismus ist zuallererst Selektion, das heißt, dass die grundlegende Regel ist: es kann nur „SiegerInnen“ geben, weil es immer „VerliererInnen“ gibt. Anders formuliert: Es gibt nur eine „Bildungselite“, weil massenhaft Menschen von Bildung ausgeschlossen werden – ganz bewusst, mit System. Insofern greifen auch bekannte Sprüche wie, „Man muss sich nur anstrengen“, zu kurz. Wir wollen im Zuge des Workshops Thesen und Argumente zur Bildung im Kapitalismus präsentieren und diese mit euch debattieren.

Der Sozialstaat
Viele Menschen sehen im Sozialstaat die Bekämpfung der Armut. Wir meinen, dass er die Armut betreut und erhält, damit der Kapitalismus klappt.

Kritik der Konsumkritik
Immer wieder mahnen gesellschaftskritische Menschen “besseren Konsum” an. Sei es, dass sie zum Kauf von “Fair trade”-Waren aufrufen, sei es, dass es wieder einmal ein Unternehmen zu boykottieren gilt. Auch im Zusammenhang mit der zunehmenden Umweltverschmutzung ist das Konsumverhalten immer wieder Thema. Wir wollen in dem Workshop die provokante These vertreten, dass diese Art der Konsumkritik eine gut gemeinte, aber nichtsdestotrotz grundfalsche Variante der allseits beliebten “Der Kunde ist König”-Ideologie ist.

Einführung in den Imperialismus
In dem Workshop wollen  wir uns damit beschäftigen, warum Staaten Außenpolitik betreiben, welchen Inhalt diese Politik hat und welche Rolle Militär und Krieg dabei spielen. Letzteres soll vor allem am Beispiel des Afghanistankrieges diskutiert werden.

Zur Reform von Forschung und Lehre
Die deutsche Wissenschaft wurde in den letzten Jahre gründlich umgekrempelt – und ein Ende der Reform-Debatte ist immer noch nicht in Sicht. Was jedoch steckt hinter den weit verbreiteten Schlagwörtern um Exzellenz, Drittmittel, Bachelor, Master und der ständigen Forderung nach Innovationen? Und vor allem: wer sind die Akteure und was die Zwecke dieser Umbaumaßnahmen? Wir wollen zunächst mal klären wozu die Wissenschaft und höhere Ausbildung in dieser Gesellschaft da sind und weshalb sie nun neu ausgerichtet wurden. Daneben sollen dann die wichtigen Reformmaßnahmen der letzten Jahre im Detail erklärt werden. Keine Vorkenntnisse erforderlich.

Geschlecht – Lohnarbeitsverhältnisse und Bevölkerungspolitik
Spätestens am 08. März, dem internationalen Frauentag, steht es wieder einmal in den Zeitungen: Rechtlich sind die Geschlechter gleichgestellt, Lohnunterschiede zwischen Männern und Frauen sind hingegen im Durchschnitt deutlich zu erkennen. Bei gleicher Arbeit erhalten Frauen häufig weniger Lohn. Im Durchschnitt besetzen Frauen überproportional die schlecht bezahlten Jobs. In den oberen Etagen der Lohnhierarchie sind sie spiegelbildlich weniger zu finden. Eine Erklärung für dieses Phänomen lautet: In den Personalabteilungen der Unternehmen herrscht ein Sexismus vor, der Frauen für minderwertig hält. In der Öffentlichkeit findet sich kaum jemand, der sagt, dass das auch gut so sei. Vielmehr halten alle relevanten Parteien und Zeitungen dieses Urteil für falsch und daher diesen Sexismus für ein Geschäftshindernis, das die Unternehmen aus eigenem Interesse bekämpfen sollten. Eine andere Erklärung verweist immer wieder auf die Familie, welche als zweiter Grund für das schlechte Abschneiden von Frauen am Arbeitsmarkt ausgemacht wird. Frauen brechen ihre Karriere eher ab als Männer, wenn das Kind in der Welt ist. Sie verdienen dann noch dazu, das Haupteinkommen trägt der Mann. In diesem mehrteiligen Workshop wollen wir das Thema in zwei gröberen Blöcken angehen. Im ersten Teil soll die Frage nach „dem Frauenlohn“ diskutiert werden. Was verlangen Unternehmen von ihren Arbeitskräften? Gibt es dabei in der Logik des Profits objektive gesellschaftliche Gründe, warum Frauen im Durchschnitt billiger abgespeist werden? Ist der Sexismus in den Personalabteilungen ein veraltetes Denken? Im zweiten Teil soll es anhand des Elterngeldes um die staatliche Einflussnahme auf die „Vereinbarkeit“ von Beruf und Familie gehen. Beide Elternteile können sich der Kindbetreuung im ersten Lebensjahren des Kindes widmen und nun diese auch zeitlich untereinander aufteilen. Die Gesetze sind rechtlich durchweg geschlechtsneutral formuliert: Die Frage ist, ob nicht gerade dadurch die sexistische „Arbeitsteilung“ von Mann und Frau zementiert wird?

Ideologie unplugged – Kleines Forum gegen die Evergreens bürgerlichen Blödsinns
Leute, die sich eine Zeit mit Gesellschaftskritik auseinandersetzen, stellen häufig irgendwann zweierlei fest: Zum einen ähneln sich die vermeintlich bunten Blumensträuße der politischen Meinungen doch deutlich – letztlich geht es doch immer wieder um den selben Kram. Andererseits fällt es dann trotzdem manchmal nicht so leicht, das Gesagte gelungen zu kritisieren. In diesem Workshop wollen wir einen Austausch von Argumentationen organisieren – gerne auch in Kleingruppen. Dabei geht es natürlich nicht um ein Training von rhetorischem Übertrumpfen oder Rechthaberei, sondern darum, inhaltlich sicherer zu werden.
Kritik gängiger Erklärungen des Rechtsradikalismus
Jüngst sind die Gewalttaten des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ bekannt geworden. Einmal mehr kann man über eine derart blutige Konsequenz einer nationalistischen Politik erschreckt sein und sich fragen, wie Leute überhaupt auf die Gedanken kommen: „Der Ausländer ist mein Feind. Ich muss Deutschland retten!“. Die öffentliche Ursachenforschung setzt sich allerdings gar nicht mit den Gedanken von Rechten auseinander, um das herauszufinden. Sie erklärt Neonazis für dumm, undemokratisch, manipuliert oder für Opfer (!) ihres „Milieus“ – diese „Ansätze“ blicken auf Nazis vom Standpunkt dessen, was sich eigentlich gehört. So wird am rechten Gedankengut nur festgehalten, dass es nicht dem normalen staatsbürgerlichen entspricht, jedoch nicht geklärt worin es eigentlich besteht. Bei dieser Weise der Nicht-Erklärung ist es auch kein Wunder, dass kein Wort der Kritik an dem inkriminierten Gedankengut selbst geübt wird. In diesem Workshop sollen sich die verschiedenen Erklärungen, welche die Öffentlichkeit zu bieten hat einmal vorgenommen und der Kritik unterzogen werden.

Bedürfnisbefriedigung, Eigentum, Tausch, Geld
Wie kommt Bedürfnisbefriedigung im Kapitalismus vor? Warum muss für alles bezahlt werden? Was sagt das über den Charakter der Produkte und den Zweck ihrer Herstellung aus? Welches gesellschaftliche Verhältnis gilt, wenn das Eigentum herrscht? Was ist Geld?

http://junge-linke.org/antinationales-sommercamp-hoch-2-s%C3%BCd


3 Antworten auf „Antinationales Sommercamp hoch 2 Süd“


  1. 1 Prollo 22. Juni 2012 um 11:09 Uhr

    Dieses Jahr gar kein Workshop zum bösen Antizionismus? Ist die antideutsche Fraktion bei euch dieses mal zu faul?

  2. 2 umwerfend 22. Juni 2012 um 16:07 Uhr

    1. „Hier die An­kün­di­gun­gen eines Teils der Work­shops“

    2. gings bei dem von dir gemeinten ws um nationalismuskritik (sage ich als besucherin)

    3. „euch“: http://junge-linke.org/contact

  3. 3 stankovic 24. Juni 2012 um 16:25 Uhr

    @prollo

    Israel zu kritisieren ist das eine – was anderes ist die Kritik am Zionismus, da aus dem Zionismus sich nichts erklärt, was der Staat Israel treibt. Wer also den Zionismus kritisieren will, wie Du Prolet, gibt zu Protokoll, das er was anderes vorhat als die Gründe und Zwecke eines militanten Staates aufzuzeigen: er nimmt die israelische Staatsideologie für bare Münze und quatscht folglich lieber über Juden als über Israel. Dann aber kannst Du Arschloch aufhören rumzudrucksen, sondern zur Sache kommen. Oder besser noch: steck dir deinen Antizionismus sonst wohin und halt’s Maul!

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