„Klar – jede Ordnung bekämpft ihre Feinde, weil sie sich so aufstellen.“

feinde

„Klar – jede Ordnung bekämpft ihre Feinde, weil sie sich so aufstellen.“

-- wenn der antikommunist libelle das unter applaus seines assistenten neoprene schreibt, dann ist das ein abnicken noch jeder massenerschießung und ähnlicher brutalitäten: pauschal werden jene, die gegen ein regime sich positionieren zu den eigentlichen gewalttätern gemacht — seien es widerstandkämpferInnen, die gegen den ns aufstanden, oder auch einfach wirkliche und angebliche regimekritikerInnen, die das regime dazu ZWANGEN, sie in lager zu stecken und ausgiebig zu foltern & zu erschießen.
die gefolterten und ermordeten sind selber schuld — sie stellen sich ja als feinde der bestehenden ordnung auf! damit „etablieren sie einen gegensatz“ etc pp, und dann muss der staat natürlich zuschlagen.

die bösen widerständigen zwingen dem staat ja die gewalt auf!

ps: auf diesem blog wird konsequent zensiert — antikommunisten können es sich daher sparen, die entsprechenden felder vollzutippen. sie haben ja schon neoprenes weblog, da brauchen sie nicht noch meinen.


177 Antworten auf „„Klar – jede Ordnung bekämpft ihre Feinde, weil sie sich so aufstellen.““


  1. 1 tee 07. April 2012 um 15:35 Uhr

    Na so ganz antikommunistisch ist das aber nicht. Schließlich ist von jeder Ordnung die Rede.

    Passt vielleicht nicht in Dein Ideal eines Kommunismus, aber nüchtern betrachtet ist die kommunistische Ordnung (mit)gemeint. Dein Beitrag hier gründet auch nur auf so einem Rumheulen a la „Nein, nein, das ist nicht der Kommunismus“ der Kommunismusidealisten der anderen Seite.

    Ergo: Konzentrier Dich doch einfach auf die verkehrte Umkehrung der Schuldfrage und lass diese Identitätsgrütze weg.

  2. 2 Labello 07. April 2012 um 19:05 Uhr

    „Klar – jede Ordnung bekämpft ihre Feinde, weil sie sich so aufstellen.“

    Dieses Zitat wird übrigens erst so richtig brisant, wenn man sich daran erinnert, dass eben jenes Arschloch sich vor einigen Jahren dafür ausgesprochen hat, Kommunisten präventiv „ins Lager zu stecken“ um so zu verhindern, dass dieser „tobende stalinistische Mob“ ein „Blutbad“ anrichtet. Man sieht, dieser Mensch hat sich auch schon Gedanken über die praktischen Konsequenzen seiner antikommunistischen Hetze gemacht. Insofern passt das Bild tatsächlich wie die Faust auf’s Auge!

    Bleibt zu hoffen, dass sich das rumspricht und Leute „deinesgleichen“ (Neoprene), die bei Libelle und Neoprene inzwischen als „Fans des Antikapitalismus“ firmieren, daraus einen Schluss ziehen: Mit diesen Figuren gibt’s nichts mehr zu diskutieren.

    P.S. Das hat mittlerweile offenbar auch Krim geschnallt, den die obige Drohung m:W. damals ebensowenig gestört hat wie Neoprene bis heute. Letzterer stellt Libelle schließlich immer noch sein Blog als Propaganda-Plattform zur Verfügung.

  3. 3 umwerfend 08. April 2012 um 9:08 Uhr

    tee, libelle bezeichnet sich selber als antikommunist. da werde ich das wohl auch noch dürfen.

  4. 4 umwerfend 08. April 2012 um 9:13 Uhr

    @labello: so einfach mit dem nicht diskutieren ist das ja nicht. wenn neoprene libelle platz einräumt für seine antikommunistische propaganda, dann wollen eben viele widersprechen — sonst steht die hetze noch unwidersprochen da. denn neoprene widerspricht ja nicht, kann und/oder will es nicht. über seine rolle als diskussionsleiter und moderator ist neoprene ja nie hinausgekommen — und wollte das offensichtlich auch nie.

  5. 5 Labello 08. April 2012 um 12:10 Uhr

    @ umwerfend

    Verhindern kannst du diese Hetze eh nicht, eben weil und so lange dieses Arschloch eine Plattform findet, wo er seinen Dreck platzieren kann. Denk mal man den Psychopathen nobbi, der ja auch bei Neoprene sein Zeug nach Belieben abladen konnte. Ich bin also schon der Ansicht, dass Krim da die richtige Konsequenz gezogen hat:

    „Libelle ist aber nicht bloß ein einfacher Verteidiger des bürgerlichen Staates. Libelle ist ein Intimfeind des GSP überhaupt von Kommunismus, der sich als politisches Anliegen zu Aufgabe gemacht hat, Kommunisten zu schaden und darauf verwendet er alle seine theoretischen Anstrengungen. Das ist schon was besonderes.

    Ich werde mir in Zukunft jedenfalls überlegen, ob ich mich weiterhin von Libelle als Vorlage mißbrauchen lasse, an der er seine Kommunistenhetze abziehen kann und ich kann jedem nur empfehlen auf seine Beiträge nicht zu reagieren, besser noch man verlässt den Thread (dies auch an name und u) Jegliche Reaktion nützt ausschließlich Libelle, also lassen. (…)

    Was Libelle aber jetzt macht taugt inhaltlich halt gar nichts mehr und das liegt an seinem interessierten Standpunkt kommunistische Gegenagitation zu machen. Da schlägt halt erbarmungslos das notwendig falsche Bewusstsein zu. Wer seine Urteile der Affirmation der Verhältnisse unterordnet, der legt sich notwendig falsches Zeug zurecht und das merkt man bei ihm an allen Ecken und Enden. Dass man bitte nicht mehr mit ihm diskutieren soll, sag ich übrigens schon länger und habe es auch am Anfang dieses Threads wieder getan. Aber es hört ja niemand. Es nützt ja auch nix, wenn ich mich raushalte und er zieht dann sein Zeug mit anderen ab. (…)

    Ich les deinen Scheiß nicht mehr und antworte auch nicht mehr.“

    Ein Verfahren, dem man sich nur anschließen kann.

  6. 6 star wars 08. April 2012 um 12:46 Uhr

    Ich denke trotzdem das es vernünftiger ist sich solchen Diskussionen zu entziehen. Was für einen Erkenntnisgewinn haben sie denn gebracht? Eine Diskussion z.B. über Krieg oder Imperialismus, die führen zu einem Erkenntisgewinn. Auch die Frage über Reform oder Revolution kann, unter bestimmten Gesichtspunkten, zu einem Erkenntnisgewinn beitragen. Kommt man, aus welchen Gründen auch immer, zu keiner Einigung, wird diese Diskussion schließlich auch mal beendet.

    Allerdings das einzige was diese Diskussion an Erkenntnisgewinn beigetragen hat ist ein ordenltiches Maß an dem, was Marx dazu bewogen hat die Deutschen Ideologie zu verfassen, nämlich „Selbstverständigung“.

    Eine Entgegensetzung gegen Aussagen/Auffassungen, die zu keinen neuen Erkenntnisgewinnen führen, müssen dann dementsprechend einfach unwidersprochen zur Kenntnis genommen werden. Schon gar wenn es darum geht einfach einem GegenStandpunktdenken was „entgegenzusetzen“. Man muß irgendwann auch mal alle Sieben stecken lassen und dem Leser zu einem Urtel kommen lassen. Dafür lohnt es sich nicht länger kostbare Zeit aufzuopfern, und vor Allem, unsere Nerven ständig zu strapazieren.

  7. 7 umwerfend 08. April 2012 um 12:56 Uhr

    nur der vollständigkeit halber: ich habe einen kommentar libelles gelöscht. inhaltlich lieferte er das übliche geseier und:

    3. Dass „u“ nach Zensur schreit, wenn jemand Kommunismuskritik betreibt, bestätigt nur die Notwendigkeit dieser Kritik.

    ich schreie nicht nach zensur, sondern ich übe sie hier aus. weil sowieso schon 99% aller medieninhalte und damit auch weblogs voller antikommunistischer hetze sind — da brauche ich das hier nicht auch noch.
    da zeigt sich nämlich, btw, das wahnhafte an libelles haltung: der meint ja auch noch, er sei ein einsamer kämpfer wider den bösen kommunismus. zB hier:

    Mir würde kein Mensch glauben, dass Kommunisten interessiert argumentieren, dass sie Lügen, ihre Auslassungen voller Unterstellungen sind usw…

    na sicher doch.
    <:-p

  8. 8 Labello 08. April 2012 um 17:12 Uhr

    Nachtrag

    Neoprene:

    „Die Diskussion über libelle (und mich) wurde mittlerweile bei „umwerfend (was sonst? +stalinversteher) weitergeführt.“

    Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis aus „Fans des Antikapitalismus“ in der nächsten Eskalationsstufe „Stalinversteher“ geworden sind. :-)

  9. 9 umwerfend 08. April 2012 um 17:17 Uhr

    naja, „stalinversteher“ steht im header — ich wurde mal so von nem verwirrten antideutschen bezeichnet.

    neoprene hat übrigens einen langen kommentar verfasst (der hängt jetzt im spam), der in etwa das enthielt: er macht sich im gegesatz zu allen anderen die mühe, dem antikommunismus entgegenzutreten (im rahmen seines diskussionsförderungsprogramms).

  10. 10 Neoprene 08. April 2012 um 17:34 Uhr

    Das geht mit bei Typen wie umwerfend schon lange mächtig auf die Nerven: Daß sie immer gleich „weiß“, was aus einem Text heraus zu lesen, zu extrapolieren ist. Selbst bei lächerlichen Kleinigkeiten macht sie so einen Scheiß.

    Da sie ja großen Wert darauf legt, ja nicht verkehrt angequatscht zu werden, habe ich der guten akademischen Ordnung halber sie bei ihrem vollen Blognamen mit allem PiPaPo genannt. Ich wollte mir gerade von ihr nun wirklich keinen Vorwurf der Verdrehung, Verhöhnung oder Herabwürdigung einhandeln. Und was ist die empörte Antwort: Ich stehe drauf und dran, sie zu einer Papariga unserer kleinen Blogwelt zu machen!! Und das von einer Frau, die meint, ausgerechnet sie sei die Richtige, um sich über libelles Spruch lustig zu machen:
    „Mir würde kein Mensch glauben, dass Kommunisten interessiert argumentieren, dass sie Lügen, ihre Auslassungen voller Unterstellungen sind usw…“ Gehts noch??

  11. 11 umwerfend 08. April 2012 um 18:13 Uhr

    heul hier nicht so rum, neo. ich habe das mit dem „stalinversteher“ ja aufgeklärt. es gibt also keinen anlass hier so durchzudrehen. lies einfach nochmal sorgfältig, wer das mit dem „stalinversteher“ brachte und was ich antwortete.
    also nerv hier nicht mit deinem interessierten analphabetismus.

    den rest des kommentars von dir habe ich vollkommen richtig zusammengefasst, wie hier jeder nachlesen kann: http://neoprene.blogsport.de/2012/04/05/der-grund-fuer-nationale-konkurrenz-libelle-vs-sandleben/#comment-66623

  12. 12 umwerfend 08. April 2012 um 18:14 Uhr

    Sie kann sich also nicht entscheiden, ob sie die Nichtfreischaltung auf einen technischen Fehler nämlich den automatischen blogsport-SPAM-Filter schieben soll

    übrigens ein missverständnis: ich schiebe deine kommentare ja in den spam — und dort hängen sie dann. es handelt sich natürlich nicht um ein „technisches problem“.

    oder ob sie nicht gleich sagen soll, daß sowas von so einem bei ihr keinen Platz hat.

    das steht im blogpost. unter „ps“.

  13. 13 Labello 08. April 2012 um 18:23 Uhr

    @ umwerfend

    Dass das im Header steht ist schon klar, die von Neoprene jetzt nachgeschobene Begründung ihn vollständig zu zitieren, halte ich für eine glatte Heuchelei, die die Intelligenz aller Mitlesenden beleidigt!. Da soll m.E. schon als Wink mit dem Zaunpfahl auf deine Ansage in Sachen Zensur angespielt werden. Du hast es schließlich mit einem Ex-Trotzkisten zu tun, der ausserdem seit etlichen Jahren in seinem Blog Libelles Stalinismus-Hetze abnickt. Ich kann mich jedenfalls nicht erinnern, von Neoprene je einen inhaltlichen Einwand dazu gelesen zu haben. Vielleicht teilt er ja dieses Urteil? Deshalb übrigens meine Mutmaßung zum „Stalinversteher“.

  14. 14 tee 08. April 2012 um 19:18 Uhr

    verwirrten antideutschen

    wat‘n pleonasmus …

  15. 15 Labello 09. April 2012 um 1:46 Uhr

    Hier mal im O-Ton, was sich ein Stalin-Wiedergänger anlässlich der „Causa Grass“ so alles über die „Judenkritiker“ vom GS zusammendeliriert:

    „Von ordinären Kapitalismusgegnern und ihrer „Kapitalismuskritik“ (wie z.B. der des „GegenStandpunkt“) weiss man ja, worauf „Kritik“ hinauswill: Abschaffung. Was sie in Bezug auf den Kapitalismus schon offen aussprechen, trauen sie sich beim Judentum („Israelkritik“) – noch – nicht. Dafür braucht es schon einen rotbraunen Querfrontler wie Werner Pirker, der nun wieder einmal den Juden die Planung eines Holocausts vorwirft, wo sie sich doch lediglich gewagt haben, die Selbstverständlichkeit zu erwähnen, sich gegen dessen geplante Zweitauflage eventuell entsprechend erwehren zu wollen.“

  16. 16 Name 09. April 2012 um 14:39 Uhr

    Ich lese hier „Trotzkist, Stalinist“ usw., das ist alles längst passé (Schublade zu) und erklärt weder die bewusst eingesetzte Heuchelei von Neo und Libelle noch deren Ressentiment gegen Gesellschaftskritiker. Neo und Libelle verbreiten in der Wirklichkeit aus inniger Überzeugung antikommunistische Hetze (Libelle brüstet sich sogar damit!), weil sie Liebhaber der bürgerlichen Ordnung sind – von dem Etikett auf Neos Blog („kommunistischer Blog“) sollte man sich nicht irreführen lassen, das genauso eine Falle wie die „zahlreichen“ Blogger, die sich Neo AUSDENKT UND SPIELT. Welche Art der Diskussion damit am Laufen gehalten werden soll, ist also auch beantwortet.

  17. 17 umwerfend 09. April 2012 um 16:42 Uhr

    wie die „zahlreichen“ Blogger, die sich Neo AUSDENKT UND SPIELT.

    ?

    kann ich mir nicht vorstellen.

  18. 18 Neoprene 09. April 2012 um 17:35 Uhr

    Ach, wenn es doch die „zahlreichen“ Blogger überhaupt gäbe! Normalerweise wurde mir nämlich immer vorgeworfen, daß ich eine lamentierende Heulsuse sei, die gerade das Fehlen solcher Blogger bejammere. Denn, nun mal ehrlich, man muß schon ziemlich schräg drauf sein, um neben mir als seinem Intimfeind sich in der Blogosphäre auch noch von zahlreiche Neoprene-Klons umstellt zu sehen. Da sind ja Alkoholmißbraucher noch realistischer, die sollen wenigstens alles nur doppelt sehen. Und auch sonst ist doch die Zahl von Bloggern, die aktiv per Kommentaren oder gar auf eigenen Blogs auftreten sehr sehr übersichtlich geworden, jedenfalls in dem Umfeld, in dem hier gebloggt wird. Das Forum von umwerfend wurde sogar wegen zum Schluß völligen Desinteresses der Szene wieder komplett zugemacht

    Der einzige offensichtliche Multi-ID-Poster der letzten Zeit war übrigens libelle, und da habe ich zumindest bei mir selber Hand angelegt und die alle auf eine libelle zusammengefaßt, was der letztlich ja dann auch akzeptiert hat und nun seinem uralten nom de guerre bisher treu geblieben ist.

  19. 19 umwerfend 09. April 2012 um 19:45 Uhr

    Das Forum von umwerfend wurde sogar wegen zum Schluß völligen Desinteresses der Szene wieder komplett zugemacht

    http://neoprene.blogsport.de/2012/02/26/wo-bleibt-denn-die-moral/#comment-65995

  20. 20 Neoprene 09. April 2012 um 20:02 Uhr

    Was soll denn dein Verweis auf deinen Kommentar bei mir? Eine Zurückweisung gar Widerlegung war das ja nicht.

    Ich weise übrigens entschieden zurück, daß ich in dein Projekt mehr eingebunden war, als nolens volens einen der SPAM-Löscher zu machen. Insbesondere hast du es mir nie auch nur angetragen, geschweige denn habe ich es abgelehnt, in irgendeiner Weise und sei es nur durch eine Überweisung für das Offenhalten dieses Friedhofs zu sorgen. Daß du als zertifizierte „Untergrund“-Stümperin noch nicht mal ein Backup zus Seite gepackt hattest (wie angeblich auch schon die MDF-Genossen nicht), spricht wieder mal Bände in Bezug auf deine eigene Ernsthaftigkeit.

  21. 21 umwerfend 09. April 2012 um 21:47 Uhr

    nochmal extra für dich:

    ich habe nie ne neue rechnung erhalten, ohne vorwarnung war das forum futscht – die hoster schreiben da wohl keine reminder.

    der rest interessiert mich nicht. wenn du ein backup hättest haben wollen, hättest du ja mal danach fragen können, du oberarchivar der linken szenerie. ich mach auf jeden fall keinen archivar für dich. ernsthaftigkeit hin, ernsthaftigkeit her — ist mir sowas von egal, für was du mich hältst!

    aber lass nur weiter dein geseier ab.

    Normalerweise wurde mir nämlich immer vorgeworfen, daß ich eine lamentierende Heulsuse sei, die gerade das Fehlen solcher Blogger bejammere.

    wieso nur?

  22. 22 umwerfend 09. April 2012 um 21:56 Uhr

    im übrigen: was hat dein scheiß lieblingsgeheule – die foren! die daten! – mit dem thema hier zu tun?

  23. 23 Neoprene 09. April 2012 um 22:01 Uhr

    Eine Klarstellung:
    Nein ein „Oberarchivar der linken Szenerie“ bin ich nicht. Sowas gibt es aber schon bei ernsthaften Linken:
    http://www.icl-fi.org/english/wv/984/carl-obit.html
    Aber es sind ja nun wahrlich nicht alle Linken ernsthaft. Und manche ja noch nicht mal Kommunisten.

  24. 24 umwerfend 09. April 2012 um 22:05 Uhr

    du bist kein archivar, kein ernsthafter linker und auch kein kommunist? was laberst du jetzt schon wieder?

  25. 25 umwerfend 09. April 2012 um 22:12 Uhr

    und noch was zu apples kommentar: wenn jemand sich so damit aufpudelt, dass er den antikommunismus aus den köpfen vertreiben will, warum schafft er es dann nicht gegen den antikommunisten auf seinem blog zu argumentieren — versucht es nicht einmal? will er den dann doch nicht aus den köpfen vertreiben? oder wie ist das zu verstehen? und wie ist es zu verstehen, dass einer jener, der dagegen anstinkt, zensiert wird?

    eine analogie:
    neoprene führt sich auf wie ein gastgeber, der sagt: hey, kommunisten, schaut her: ich hab hier auch nazis zu gast, debattiert doch mal mit denen — ich schau derweilen gemütlich zu. dazwischen wirft er dann, ganz moderator, ein paar väterliche diskussionsfloskeln ein, tadelt die kommunisten, bis er zur nächstbesten gelegenheit anfängt kommunisten rauszuwerfen.
    dann möchte er lob dafür erhalten, dass er den kommunisten so eine großartige gelegenheit gibt, sich mit nazis, die das immergleiche geseier ablassen und argumentresistent sind, zu diskutieren. nur leider würdigt das niemand, dass er seinen schuppen zu einem propagandaladen für die nazis gemacht hat! wie gemein!

  26. 26 Labello 10. April 2012 um 0:16 Uhr

    @ umwerfend

    Im letzten Kommentar hätte es doch eigentlich keine Analogie (Nazi statt Antikommunist) gebraucht, oder? Die Ausführungen wären doch auch so korrekt, weil sie die Stellung Neoprenes insbesondere zum (Achtung Apple, extra für dich) Arschloch Libelle zutreffend charakterisieren.

    Und damit könnte doch dann auch endlich mal gut sein. Die Argumente sind (mal wieder) ausgetauscht, man weiss was man voneinander zu halten hat und kann dieses elendige Kapitel beenden und getrennter Wege gehen. Alles andere wäre nach den Erfahrungen der letzten Jahre vergebliche Liebesmüh, also Zeitverschwendung. Und da ich davon ausgehe, dass dir i.d.R. nicht langweilig ist …

    Gutes Gelingen noch.

  27. 27 Apple 10. April 2012 um 1:15 Uhr

    warum schafft er es dann nicht gegen den antikommunisten auf seinem blog zu argumentieren?

    Naja, meine Idee ist, dass nicht jeder unter „Argumentieren“ das versteht, was z.B. du in deinem Beitrag oben machst: also die Position des Antikommunisten erstmal entstellen, ihm eine Schuldfrage (wer der „eigentliche gewalttäter ist, ob die gefolterten und ermordeten „selber schuld“ sind) unterstellen, die ihn gar nicht umtreibt, seine Behauptungen dann daran messen, wie man selbst die Schuldfrage beantworten würde, und sich hinterher aufregen.

    Man hat ja schon genug damit zu tun, zwischen den ganzen Beschimpfungen und Denunziationen die sachliche Grundlage des Dissenses rauszuarbeiten und allen Beteiligten klarzumachen – bevor man gleich in die argumentative Schlacht gegen den Antikommunismus zieht.

  28. 28 umwerfend 10. April 2012 um 9:35 Uhr

    apple, das oben ist auch kein „debattenbeitrag“. erstens. die „schuldfrage“ ist mit dem zitat libelles angesprochen. ich habe lediglich ausgeführt, also explizit gemacht, was damit alles abgenickt ist.

    was am dissens ist nicht klar?

  29. 29 umwerfend 10. April 2012 um 9:36 Uhr

    labello, du hast recht. und danke.

  30. 30 Apple 10. April 2012 um 10:51 Uhr

    apple, das oben ist auch kein „debattenbeitrag“.

    Deine Beiträge bei Neo hatten aber genau den gleichen Inhalt. Das meine ich: weil die Debatte ständig von keinen-debattenbeiträgen durchsetzt ist, ist es so anstrengend eine sachliche Diskussion aufrecht zu erhalten.

    was am dissens ist nicht klar?

    Das z.B.: „die „schuldfrage“ ist mit dem zitat libelles angesprochen.“ Das stimmt nicht.

    (Achtung Apple, extra für dich) Arschloch

    Hihi, ist ja wie im Sandkasten hier.

  31. 31 umwerfend 10. April 2012 um 11:26 Uhr

    apple, wenn du die debatte verfolgt hättest, dann wäre dir klar, wie die schuldfrage bei libelle vorkommt. ihm zufolge kommt die gewalt mit ihren kritikern auf die welt. der staat reagiert ja nur — er hat es bei neo gerade schon wieder festgehalten.

    ich habe nur ein paar einwürfe gebracht (da wo es mir unerträglich war, dass niemand widerspricht, zB)-- mich darüber hinaus aber nicht an der debatte beteiligt; wieso habe ich mit meinem ersten kommentar in der debatte geklärt. ich habe nicht das geringste interesse an einer debatte mit libelle.

  32. 32 Labello 11. April 2012 um 0:42 Uhr

    @ umwerfend

    Btw. Falls dir jemand bekannt ist für den/die das in Frage käme: Klassen – Kämpfe – Kommunismus
    Podiumsdiskussion mit Peter Decker und Michael Heinrich am 25. April in Bielefeld.

    Bielefeld scheint ein gutes Pflaster für solche Diskussionen zu sein. :-)

  33. 33 star wars 11. April 2012 um 11:09 Uhr

    Lustig auch wie er und vor Allem Neoprene versuchen libelles´ Feindschaftserklärung zu bagatellisieren:

    Neoprene Ich habe sowohl in der Frage der Beziehung von Staat und Volk bzw. von Staatsbürgerschaft und Volkszugehörigkeitsgefühl eher libelles Position als die des GegenStandpunkts und zuletzt ja auch in der Schadensdiskussion eher seine Auffassungen geteilt und unterstützt.

    :-" hier

  34. 34 umwerfend 11. April 2012 um 11:45 Uhr

    wesentlich erheiternder fand ich neoprenes kommentar, dass libelle in wahrheit nur die position der mgler bei der auflösung vertrete (als zerrbild).

    danke, labello. offensichtlich wird die diskussion aufgezeichnet — ich bin schon sehr gespannt auf das streitgespräch.

  35. 35 star wars 11. April 2012 um 11:52 Uhr

    @ umwerfend Das ist die Bestätigung für den Quark.

  36. 36 Labello 11. April 2012 um 12:04 Uhr

    @ umwerfend

    Geht mir ebenso. Als Vorbereitung bietet sich dann wohl die (nochmalige) Lektüre der GS-Kritik an Heinrich aus der Nr. 2-08 an: Wie man „Das Kapital“ nicht schon wieder neu lesen sollte. Zur „Einführung in die Kritik der politischen Ökonomie“ von Michael Heinrich

  37. 37 Krim 11. April 2012 um 14:33 Uhr

    Vielleicht sollte man sich noch mal klar machen, was von dem Ideal zu halten ist, keine Zensur zu dulden oder bei sich vorzunehmen, das Neoprene einmal als Ausweis seiner lauteren Haltung wie ein Feldzeichen vor sich herträgt, das andere mal aber kein Problem damit hat, name als angeblichem „agent provocateur“, den Mund zu verbieten. Es ist hier mit der Toleranz eben nicht anders als im restlichen bürgerlichen Zirkus auch. Die Toleranz ist ein Maulkorb, um kritischen Geistern den Mund zu verbieten. Man wird damit unabhängig vom Inhalt darauf verpflichtet, gefälligst die andere Meinung zu respektieren, weil sie Meinung ist. Sie ist deswegen zweitens eine Heuchelei, weil sie im Namen der freien Rede einen Maulkorb verordnet.

    Es ist also gar nicht so, dass es bloß den Gegensatz gäbe, dass der eine für die freie Rede ist und der andere sich mit erklärten Hobbyantikommunismusagitatoren nicht auseinandersetzen will. In Wirklichkeit ist es so, dass Neoprene und auch Apple (eine gescheite Kritik an libelle kam von der Seite des Apfels jedenfalls nicht, was schon merkwürdig ist bei, dem falschen und verlogenen Scheiß, den Libelle so ablässt und der wirklich unerträglich ist.) libelles Standpunkte im Prinzip für richtig halten. „Neoprene Ich habe sowohl in der Frage der Beziehung von Staat und Volk bzw. von Staatsbürgerschaft und Volkszugehörigkeitsgefühl eher libelles Position als die des GegenStandpunkts und zuletzt ja auch in der Schadensdiskussion eher seine Auffassungen geteilt und unterstützt.“

    Libelle schwitzt aus jeder Pore seiner Argumentation seinen Antikommunismus aus. Dass seine Bestimmungen sich einzig daraus erklären, kommunistischen Standpunkte blamieren, schädigen und zerstören zu wollen, das ist wirklich unschwer zu erkennen. Man kann gar nicht soviel kritisieren, wie interessierte Fehler in diesen Texten stecken. Neoprene sieht das offensichtlich nicht, obwohl ich und Name Libelles Fehler mehrfach hingeschrieben haben. Wie soll man sich das erklären? Warum wird dem Interesse kommunistische Standpunkte in die Pfanne zu hauen so viel Wohlwollen entgegengebracht? Vom Standpunkt eines Kommunisten ist das nicht zu erklären. Es ist geradezu verrückt mit einem Standpunkt zu sympathisieren, der erklärtermaßen antritt den eigenen Standpunkt zu bekämpfen.

    Mir fallen zwei Erklärungen ein. 1. Entweder Neo ist kein Kommunist. 2. Oder Neo verschafft es einen inneren Triumph, wenn der GSp in die Pfanne gehauen wird und es ist ihm egal, dass sich das nicht auf den GSP beschränkt.

    Was mich an der ganzen Sache auch noch ungemein ärgert, ist die Art und Weise wie Neo das Aufklärungsbedürfnis von Kommunisten ausnutzt. Da bietet Neo eine Plattform für einen erklärten Antikommunisten, wohl wissend, dass es einem Kommunisten schwerfällt, den Scheiß unwidersprochen stehen zu lassen. (Dann kommen solche Kurzkommentare wie von u, die sich daraus erklären, dass man libelles antikommunistischen Schaum nicht stehen lassen will, dass es einem aber auch zu blöd ist mit ihm in eine ernsthafte Diskussion einzusteigen.) Er hält sich vornehm zurück, und schaut zu wie sich andere ein Battle liefern und lässt dann seine professoralen Metakommentare ab. Ihm ist eben nichts zu blöd, um Aufmerksamkeit auf seinen Blog zu ziehen. Ich habe davon jedenfalls endgültig die Schnauze voll und kann nur jedem raten dieses Verhalten nicht durch Anwesenheit auf seinem Blog zu unterstützen.

  38. 38 Apple 11. April 2012 um 17:16 Uhr

    @ Krim

    eine gescheite Kritik an libelle kam von der Seite des Apfels jedenfalls nicht, was schon merkwürdig ist bei, dem falschen und verlogenen Scheiß, den Libelle so ablässt und der wirklich unerträglich ist

    Wozu sollte sie kommen, da haben doch schon du und name und u, mit ihren kurzen und prägnanten Kommentaren, die ganze Arbeit geleistet. Es ist nicht so, dass ich libelles Standpunkt teile – ich war und bin mir bei der Thematik unsicher und hätte diese Unsicherheit gerne in Diskussion mit anderen geklärt gehabt. Nur kam es zu dieser Klärung nicht, weil von es eurer Seite unsachliche Beiträge und Widersprüche (ich muss nur euren Begriff des Schadens zusammenfassen, wie er am Ende für mich da stand: Schäden sind objektiv, d.h. sie haben nichts mit irgendwelchen Interessen zu tun und sind im Kapitalismus auf die „normalen“ (Über-)Lebensinteressen der Menschen bezogen) nur so gehagelt hat. In der Diskussion konnte man einfach nicht sachlich argumentieren, also bin ich unsicher geblieben.

    Ich weiß, deinem Beitrag nach zu urteilen, fasst du solche Ambivalenzen und Unsicherheiten meinerseits wahrscheinlich eh als Ergebnis dessen, dass jemand mit „einem Standpunkt sympathisiert“, weil sonst wäre es ja glasklar, wer recht hat und dass ihr euch in der Diskussion irgendwelche Fehler zuschulden kommen lassen habt, kann nicht sein undso – also erwarte ich auch nicht, dass die Diskussion, so wie sie von mir gewünscht wäre, neu aufgerollt wird.

    Ich war anfangs etwas unzufrieden, dass hier auf dem Blog die Diskutantenwelt in Feindeslager aufgeteilt wird, nebst der Ankündigung, in Zukunft nicht mehr miteinander zu kommunizieren – ist aber vielleicht besser so. Auf so eine Scheißhausdisku wie in dem letzten Thread habe ich eigentlich auch selbst nicht mehr so viel Lust.

  39. 39 umwerfend 11. April 2012 um 17:23 Uhr

    wieso und weshalb lohnabhängige im kapitalismus OBJEKTIV geschädigt werden, hat marx logisch dargelegt: das kann man da nachlesen. was anderes ist die SUBJEKTIVE verarbeitung der schädigung. aber das sich schönreden der armut oder die schädlingssuche machen aus einem gekürzten lohn keinen nicht-gekürzten lohn.

  40. 40 Labello 11. April 2012 um 17:30 Uhr

    @ Krim

    Weil ich absolut keinen Bock habe, mich noch weiter mit diesem Thema zu beschäftigen und ansonsten nahezu alles teile, nur kurz eine Anmerkung und ein Vorschlag:

    1. Neo wird schon Kommunist sein, aber halt einer aus der trotzkistischen Ecke. (Mein Hinweis dazu war überhaupt nicht als Diffamierung, sondern als Versuch der Erkärung gedacht). Auch ohne Trotzki-Experte zu sein ist einem doch bekannt, dass dieser „Strömung“ das sog. „Tendenzrecht“ ungemein wichtig ist. U.a. deshalb dürfte diese Szene so heillos zersplittert sein, nachdem sie sich jeweils an mehr oder weniger abseitigen Punkten zerstritten haben. Ein flüchtiger Bick in den Blog zum Aufbau einer „Neuen Antikapitalistischen Organisation“ belegt das ebenso schlagend wie abschreckend.

    Das Besondere an Neo dürfte sein, dass er dieses „Tendenzrecht“ sogar bei einem Typen gewahrt wissen will, „der erklärtermaßen antritt den eigenen Standpunkt zu bekämpfen“ (Krim), und zwar nicht in dieser oder jener Frage, sondern ganz fundamental! Das ist zwar verrückt, aber offenkundig möglich. Mittlerweile teilt er ja in wichtigen Punkten Libelles Standpunkte, so dass es wohl nur noch eine Frage der Zeit ist, bis diese Welt einen neuen Antikommunisten begrüßen kann. Nur komisch, dass er diese Einwände in den letzten Jahren nie bei einer der zahllosen (mitgeschnittenen) Veranstaltungen vorgebracht hat.

    2. „Ihm ist eben nichts zu blöd, um Aufmerksamkeit auf seinen Blog zu ziehen. Ich habe davon jedenfalls endgültig die Schnauze voll und kann nur jedem raten dieses Verhalten nicht durch Anwesenheit auf seinem Blog zu unterstützen.“

    Genauso isses! Allerdings sollte m.E. schon die Existenz einer Web-Präsenz gewährleistet sein. Nachdem die Zeiten des Wildwuchses an Blogs und Foren ja wohl endgültig rum ist, wäre es andererseits fatal, für Publikation und Diskussion auf das Eiverständnis und ggf. die Willkür Dritter angewiesen zu sein. Mir ist bekannt, dass du ein Forum betreibst. Für „kleinere“ Themen und Debatten scheint mir aber ein Blog geeigneter, weil einfacher im Handling. Das spricht natürlich überhaupt nicht dagegen, bei entsprechendem Verlauf einer Diskussion diese in das Forum auszulagern.

    Jetzt der Vorschlag: Wie wäre es, wenn du bei blogsport ein neues Blog aufsetzen würdest, ggf. kollektiv mit Leuten deines Vertrauens und parallel zum Forum. Das will natürlich gut überlegt sein, weil es ja mittlerweile gefühlt Dutzende von Blogs gibt, die eingestellt, nicht mehr aktualisiert oder komplett gelöscht worden sind. Das ist nicht wirklich prickelnd. Es wird also vermutlich nicht sehr viele geben, die bei solch einem Projekt den Finger heben.

  41. 41 umwerfend 11. April 2012 um 17:36 Uhr

    es gibt übrigens auch http://gdhv.wordpress.com/ ist eigentlich ein gemeinschaftsblog, aber momentan ist die gemeinschaft kaum aktiv.
    blogsport hat aber ein paar vorteile.

  42. 42 Krim 11. April 2012 um 18:09 Uhr

    Nur kurz @apple: Ich nehme zur Kenntnis, dass du unsicher warst und dich deshalb nicht weiter eingemischt hast.

    „Schäden sind objektiv, d.h. sie haben nichts mit irgendwelchen Interessen zu tun und sind im Kapitalismus auf die „normalen“ (Über-)Lebensinteressen der Menschen bezogen.“ Das hast du falsch wiedergegeben. Den Maßstab des Schadens habe ich klar dargelegt und der besteht in der Sache, die als Ganzes unterstellt wird. In gesellschaftlichen Zusammenhängen besteht dieses Ganze in Interessen. Worauf sich diese Schäden beziehen, welche Interessen also angegriffen sind, das kann man normalerweise dem Zusammenhang entnehmen. Da muss man keine Riesendebatte um „Schaden“ und sein falsches Verständnis anfangen. Die Leute wissen worin sie geschädigt werden auch wenn sie ihren Schaden nicht zum Grund der Gegnerschaft machen. Libelle tut aber so als sei der Schaden eine ideologische Konstruktion von Kommunisten, sei quasi eine Frage des Geschmacks bzw. eine der Stellung zum System und das ist sie halt nicht. Wer einen Schaden nämlich in Kauf nimmt für eine Sache, die ihm wichtiger ist, der weiß um die Schädigung und Schädigung ist als Grundlage dieser Abwägung unterstellt.

  43. 43 Labello 11. April 2012 um 18:13 Uhr

    @ umwerfend

    Blogsport ist mir deshalb sofort eingefallen, weil es m.W. der politsche Blog-Hoster überhaupt ist, extra Werbung also nicht erforderlich wäre und ausserdem einige gewichtige Vorteile in Sachen Sicherheit im Vergleich z.B. zu wordpress haben soll. Kann ich selbst nicht beurteilen, rhizom hat sich neulich wohl mal ausführlicher dazu geäussert.

    Gemeinschaftsblog geht genau in die Richtung -.man muss sich nur vorher zumindest grob über die Richtung einig sein. :-) Terminhinweise, Linklisten u.ä. braucht’s m.E. nicht mehr, da gibt es ja schon contradictio

  44. 44 umwerfend 11. April 2012 um 18:16 Uhr

    blogsport hat auch etliche plugins, die bei wordpress.com nicht zu haben sind. also mehr funktionen.

  45. 45 star wars 11. April 2012 um 18:43 Uhr

    Ohne irgendwelche Empfehlungen abgeben zu möchten, es gebietet eigentlich auch noch die blogs von Nestor oder auch den von umwerfend stärker zu benutzen. Und der blog von Neoprene war doch deswegen so stark aufgesucht weil die Gelegenheit geboten wird, sozusagen als Knotenpunkt eines eingrenzbaren, (linken) Interessentenkreises, zu gemein wichtigen oder interessanten Themen, Differenzen bzw. konträre Meinungen unter- oder gar gegeneinander auszutauschen.

  46. 46 star wars 11. April 2012 um 18:55 Uhr

    Es ist aber auch deswegen schwierig ein (geeignetes) Massenforum (in dem Fall wohl eher ein blog) zur Verfügung zu stellen weil die Ausrichtung (vernünftigerweise) auf ein klar umrissenes, deswegen eingrenzbares politisches Zielsprektum ausgerichtet sein müsste. Ein klar umrissenes Konzept provoziert in bestimmten (linken) Interessentenkreisen (und darüber hinaus) Leserschaft und ein geeignetes Maß an Diskussionsfreude. Es reicht nicht alle paar Tage oder Wochen Veranstaltungstipps zu veröffentlichen. Das tun andere Foren oder blogs schon zu Genüge.

  47. 47 Labello 11. April 2012 um 20:05 Uhr

    Es wäre wohl sinnvoll, nicht quasi am Reissbrett den großen Wurf zu planen, sondern ganz pragmatisch zunächst einige zentrale Frage zu klären:

    1. Wäre überhaupt jemand interessiert, an solch einem Projekt mitzumachen; also nicht nur gewillt, sondern von seinen Kapazitäten auch dazu in der Lage (weswegen ich schon mal nicht in Frage käme).

    2. Welche Themengebiete liegen den zukünftigen Kollektiv-Bloggern besonders am Herzen und sind diese absehbar unter einen Hut zu bringen.

    3. Klärung der technischen Fragen/Kompetenzen.

    Ein Beispiel: Mir ist über die Feiertage bei einer unsystematischen Tour durch einige der einschlägigen blogsport-Blogs aufgefallen, dass der Streit mit der Wertkritik bzw. der neuen Marx-Lektüre offenbar wieder einmal, vielleicht auch immer noch (durchaus knackig) ausgetragen wird. Und zwar an Fragestellungen (Kritik der politischen Ökonomie, Klassen) und von Bloggern, von denen ich das nicht wirklich erwartet hätte. :-) Im Hinblick auf dieses Themenfeld ist es dann natürlich nur zu begrüßen, dass diese Podiumsdiskussion in Bielefeld stattfinden soll. Der Michael Heinrich ist ja in der o.a. Szene und damit auch bei den jungen Linken und ums Ganze eine große Nummer.

  48. 48 umwerfend 11. April 2012 um 22:40 Uhr

    also zu meinem blog: ich sehe den nicht so. das ist mehr so meine teil, wo ich sachen hinklekse. längere texte veröffentliche ich eigentlich woanders :)
    ich fände es gut, wenn es einen blog gäbe, wo mehrere leute schreiben — und dann ernsthaft. im rahmen meiner möglichkeiten würde ich das unterstützen.

  49. 49 umwerfend 12. April 2012 um 13:13 Uhr

    ich bin ja mal gespannt, wie lange bakunin den scheiß mitmacht:
    http://neoprene.blogsport.de/2012/02/26/wo-bleibt-denn-die-moral/#comment-66671

  50. 50 umwerfend 13. April 2012 um 9:42 Uhr

    es ist soweit:

    „Übrigens: Dass Stalinismus notwendige Konsequenz kommunistischen Kampfes ist, sieht man (wenn auch in lächerlicher Form) an der zensierten Öffentlichkeit, die „umwerfend“ in ihrem Blog eingerichtet hat.“

    - libelle

  51. 51 Labello 13. April 2012 um 12:50 Uhr

    @ umwerfend

    Du tust dir m.E. keinen Gefallen, jetzt ständig den letzten Dreck dieser Figuren im Auge zu behalten. Versuch’s doch einfach mal damit, ein paar Links zu löschen. Das ist zwar zunächst etwas komisch, wie wenn man aufgehört hat zu rauchen, danach geht’s einem aber deutlich besser. :-)

    Und ansonsten zum Schluss noch ein gut gemeinter Rat: Pass auf, dass du dich nicht in zu vielen Projekten/Baustellen verzettelst. Ich hab das über die Jahre schon zu oft erlebt, dass Leute irgendwann überdreht haben und dann länger oder komplett aussteigen mussten. Burn-out ist zwar z.Zt. in aller Munde, aber durchaus kein Hirngespinst.

    Grüße und viel Erfolg!

  52. 52 Krim 13. April 2012 um 16:19 Uhr

    @labello: „wäre es andererseits fatal, für Publikation und Diskussion auf das Einverständnis und ggf. die Willkür Dritter angewiesen zu sein.“ Das hat doch aber mit neo nichts zu tun. Publiziert habe ich außer Beiträgen bei ihm sowieso nichts. Ich hab mich sogar dagegen gewehrt, dass er auch Eingangsbeiträge im Volltext (gegen verweisende Auszüge hätte ich ja nichts gehabt) vom Forum zu sich kopiert hat, damit dann die Diskussion bei ihm stattfindet.

    „Für „kleinere“ Themen und Debatten scheint mir aber ein Blog geeigneter, weil einfacher im Handling.“ Ich glaube nicht, dass man den Unterschied zwischen Blog und Forum an der Größe der Themen festmachen kann. Von der Einfachheit ist der Unterschied, dass beim Blog ein cookie abgelegt wird und man zum Schreiben nur den Namen eintragen muss, wenn man seine Internetspuren gelöscht hat. Beim Forum muss man jedesmal Namen und Passwort eingeben. Bei mir gibt es auch noch die blöde Reklame, auf die ich keinen Einfluß habe, solange ich nicht zahle. Aber sonst gibt es diesen gewaltigen Handlingunterschied nicht.

    Der Unterschied des Blogs von der Form her ist, dass es quasi die Selbstverpfichtung darstellt, in regelmäßigen Abständen dem geneigten Leserpublikum etwas mitzuteilen. Diese Selbstverpflichtung will ich mir im Moment eigentlich nicht auferlegen, da ich ja an der Resonanz insgesamt auch keine Notwendigkeit sehe für vielleicht ein Dutzend Leute, von denen man der Hälfte die Argumente auch noch mindestens dreimal erzählen muss und dann kapieren sie immer noch nichts. Das für andere zu machen, ist momentan einfach Zeitverschwendung. Wenn dann mache ich etwas für mich und lasse andere daran teilhaben bzw. Kritik daran üben, wenn’s es nicht gestimmt hat. Deshalb auch das Forum. Ursprünglich dachte ich natürlich, dass da auch jemand anderes außer mir da was reinschreibt. Statt das zu machen haben aber andere lieber Foren mit gleichem Namen aufgemacht und als ich das nicht gut fand, haben sie sich beschwert, dass ich den Namen nicht gepachtet hätte. Nun gut.

    Beim Blog übersieht man ein neues Thema nicht so leicht, weil es erstmal eine Zeit oben steht.

  53. 53 LW 15. April 2012 um 18:38 Uhr

    „Übrigens: Dass Stalinismus notwendige Konsequenz kommunistischen Kampfes ist, sieht man (wenn auch in lächerlicher Form) an der zensierten Öffentlichkeit, die „umwerfend“ in ihrem Blog eingerichtet hat.“

    - libelle

    Das stimmt ja schlicht.
    Antikommunisten wie umwerfend_/In erkennt man dann daran, dass sie zwar den Kommunismus wollen (naja, wer’s glaubt…), den Stalinismus aber nicht, also das Ziel ohne die Mittel erreichen wollen.

    Ich empfehle: alle in einen Sack und mit der Stalinorgel drauf.

  54. 54 umwerfend 16. April 2012 um 8:00 Uhr

    wenn libelle mit dem satz recht hätte, dann würdest du mit deiner schlussfolgerung falsch liegen. weil dann wäre ich ja stalinistin, depperl. spamende antikommunisten zu zensieren hat aber nichts mit stalinismus zu tun, sondern mit vernunft.

  55. 55 Stalinist (echt) 16. April 2012 um 8:22 Uhr

    „spamende antikommunisten zu zensieren hat aber nichts mit stalinismus zu tun, sondern mit vernunft.“

    Das weiß LW auch, er zensiert ja zynischerweise sogar echten Stalinismus, weil seins letztlich doch nur antideutscher Prollokrams ist, der aus stalinistischer Sicht groben Unfug darstellt. Schon dieser Israelquatsch und Placebogespinne. Kein Sputnik hätte sowas gedruckt! :D

  56. 56 LW 16. April 2012 um 16:31 Uhr

    @depperl_In umwerfend_In:

    Hiermit hat libelle recht:

    „Dass Stalinismus notwendige Konsequenz kommunistischen Kampfes ist…“

    Dass Du keine Stalinistin bist, ist doch klar. Du zensierst aus Gruppengehorsam, also Feigheit und nicht etwa, weil Du Stalinistin oder vernünftig wärst.

    @“echter“ Stalinist: Du bist ein dämlicher Möchtegern-Troll, der den Stalinismus an den Vorurteilen, die über ihn beim ahnungslosen Mob (also unter anderem bei Dir) kursieren, blamieren will. Ansonsten wüsstest Du, wie sich der Stalinismus der jeweiligen Epoche angemessen bestimmt (und wer dies tut). Deine zutiefst kleinbürgerlichen, vernunft- und schönheits-feindlichen Ressentiments gegen die Weltklugheit des Pop („Placebogespinne“) sowie der neue linksdeutsche Fachausdruck für „verjudete Bolschewisten“ aka. „Antideutsche“ (was hab ich bitteschön mit „Ideologiekritik“ oder gar „Israelsolidarität“ am Hut? Liest Du meinen Kram überhaupt? Du scannst nur das Stichwort „Israel“ und schon hast du den Juden aka. „Antideustchen“ identifiziert, und behauptest danach wild irgendeinen Stuss vor Dir her), entlarven Dich zudem als eine der weiteren geistlosen Canaillen, die für den Antikommunismus trommeln, weil sie, wie auch das Depperl umwerfend_In, einen Commünismus der Armut und Dummheit wollen.

    Was meine angebliche Zensur anbelangt: die Dich hinrichtende Antwort auf Deinen Blödian-Comment folgt noch auf meinem Blog, keine Bange.

  57. 57 umwerfend 16. April 2012 um 18:27 Uhr

    gruppengehorsam? lol. und jetzt bist still.

  58. 58 stankovic 16. April 2012 um 21:37 Uhr

    Das mit dem Sack und der Stalinorgel stammt von Goethe, also ein gebräuchliches Mittel für Weicheier, die vor Frauen angeben mit ihrem Stalin, der bekanntlicherweise auch keine Eier aus Beton hängen hatte. Dumme Menschen kann man von ihren Überzeugungen abbringen, indem man deren Schädel an die Wand haut, wenn nichts anderes hilft, aber was macht man mit Typen wie LW, deren Hoden bis über die Knie hängen und den Pimmel somit noch kleiner erscheinen lassen?

  59. 59 LW 16. April 2012 um 21:46 Uhr

    Lass mich raten, stankovic: Ab ins KZ?

  60. 60 umwerfend 16. April 2012 um 22:05 Uhr

    du meinst den gulag?

  61. 61 LW 16. April 2012 um 22:16 Uhr

    Q.e.d.

  62. 62 stankovic 16. April 2012 um 22:18 Uhr

    Nein, LW, dahin schicken dich und uns die Nazis! Diese wiederum wären in umwerfends Gulag ganz gut aufgehoben. Nur trau ich dir leider nicht zu, dass Du sie da reinschaffst. Wegen den Eiern und so, weißt was ich meine?

  63. 63 Herr Hirschfeld 16. April 2012 um 22:24 Uhr

    niederschmetternd, was sonst? (+ maulheld ((echt))

  64. 64 stankovic 16. April 2012 um 22:30 Uhr

    Guten Abend, Herr Hirschfeld!

    Ich wollte Sie immer schon mal fragen, ob Sie sich mit dem LW Wohnung und PC teilen. Ich hoffe auf eine Antwort!

  65. 65 Herr Hirschfeld 16. April 2012 um 22:51 Uhr

    Dann frag doch. Für dich schreib ich dann auch gerne irgendeinen Rotz (bzw. irgendein Smegma oder so) über Pimmel, Hoden und Eier.

  66. 66 stankovic 16. April 2012 um 23:26 Uhr

    Herr Hirschfeld, nur weil ich LWs Geheimnis gelüftet und die Triebfeder seines Schreibens offengelegt habe, heißt das noch lange nicht, dass ich mich sonderlich dafür interessiere, was Sie, LW oder der Herr Felix Bartel über Pimmel, Eier und Hoden zu sagen hätten. Mehr als Unappetitliches käme auch nicht zur Sprache! Vielleich haben Sie mich aber nur falsch verstanden und dachten, ich wollte den LW wegen seiner weichen Hoden bloßstellen. Auch habe ich ihm nicht anraten wollen, sich der Schönheitschirurgie anzuvertrauen, um nach einem sicherlich schmerzhaften Eingriff durch die Welt mit dicken Eiern zu stolzieren, mit denen der politische Feind auch nicht in die Flucht zu schlagen ist. Mein Anliegen war lediglich ihm nahezulegen, sich nicht von dem, was zwischen seinen Beinen ein kümmerliches Dasein fristet, die Feder leiten zu lassen. Leider muss ich aber eingestehen, dass ich ganz schön beindruckt worden wäre, wenn der LW mir erzählt hätte, dass seine Eier so dick und hart seien, dass selbst gehärtetes Kryptonit daran zerprellt. Aber er und Sie haben ja ein Problem über Ihre Eier zu reden, stattdessen wollen Sie mir was über Ihr Smegma erzählen, für das man sich auch nur dann schämen muss, wenn man es nicht jeden Tag aufs Neue aus Gründen der Hygiene von seiner Eichel entfernt. Lassen wir das Thema bitte bleiben und wenden uns Unwichtegerem zu!

  67. 67 LW 17. April 2012 um 1:58 Uhr

    Find ich gut, dass solchen urologischen Fachdiskursen auch einmal der gebührende Raum auf antisexistischen Blogs eingeräumt wird. Weiter so, Fräulein Umwerfend-lahmacun, auf zur Emenschzipation!

    Aber wo hier ohnehin gerade in solch emanzipativ-progressiver Weise über die vermeintliche physische Erscheinung des Gegners gegeifert wird (macht man immer dann, wenn man ansonsten inhaltlich nichts aufzubieten hat, es sei einem Breihirn wie Dir also gestattet, stankovic), so spricht stankovic hier doch einen treffenden Punkt an: In den meisten linksdeutschen Fällen à la Frl. umwerfend, rhizom, bigmouth etc. wäre wohl in der Tat eine schlichte Schönheits-OP sinnvoller als die Mühsal der weiteren Bekämpfung und Denunziation durchzustehen. Zumindest, wenn man – wie ich leider – mal die hoffnungslose Erfahrung gemacht hat, ihre Visagen auf Bildern zu sehen, dürfte sich nämlich nach einer solchen all das emancipativ-commünistische Deppengeplapper ein für alle Male erledigt haben.

  68. 68 stankovic 17. April 2012 um 9:41 Uhr

    Ist es das wirklich wert, LW? Nur um das letzte Wort zu behalten, den Eindruck zu hinterlassen, das Lesen verlernt zu haben?

    Der Urologe mit Vorliebe zu unappetitlichen Details ist ja wohl dein Mitbewohner, der schon um Gründe wusste, derentwegen er dir zur Hilfe eilte.

    Auch dich bitte ich meinen Wunsch zu respektieren, das Thema zu wechseln. Solltest Du irgendwann mal in der Lage sein, sachlich darüber zu reden, warum Du es beim Schreiben nötig hast mit deinen Eiern auf die Tastatur zu schlagen, können wir es wieder aufnehmen.

    Grüße!
    stankovic

  69. 69 earendil 17. April 2012 um 9:51 Uhr

    Antideutsche die neuen Juden? Na klar… „Hirnfäule im Endstadium“ nennt man sowas wohl in Lyzis-Diktion. Aber im Rumopfern waren Anti- und sonstige Deutsche ja schon immer gut.

    Aber irgendwie muss man Lyzis‘ Israelfimmel auch verstehen. Sich immer nur auf schimmlige Rote-Armee-Geschichten einen runterholen wird ja auf Dauer ein bisschen langweilig. Da sehnt man sich nach neuem Material, und davon liefert die IDF ja genug.

  70. 70 stankovic 17. April 2012 um 11:30 Uhr

    earendil, für dich gilt das gleiche wie für LW: erst lesen, dann antworten!

    LW hat nicht gesagt, Antideutsche seien Juden. Vielmehr würden Sie von Linksdeutschen als solche gesehen. Den Unterschied begreifst Du?

  71. 71 earendil 17. April 2012 um 12:43 Uhr

    Ach was, Stanko. Genau diese Paranoia, dass Antideutsche und IDF-Stalinisten sich von irgendwelchen Linksdeutschen antisemitisch verfolgt wähnen, meinte ich…

  72. 72 Ronnie aus Jena 17. April 2012 um 14:39 Uhr

    Was meine angebliche Zensur anbelangt: die Dich hinrichtende Antwort auf Deinen Blödian-Comment folgt noch auf meinem Blog, keine Bange.

    Als ob irgendjemand ernsthaft auf die Verlautbarungen eines pöbelnden Operetten-Stalinisten warten täte.

    „Übrigens: Dass Stalinismus notwendige Konsequenz kommunistischen Kampfes ist, sieht man (wenn auch in lächerlicher Form) an der zensierten Öffentlichkeit, die „umwerfend“ in ihrem Blog eingerichtet hat.“

    - libelle

    Das stimmt ja schlicht.
    Antikommunisten wie umwerfend_/In erkennt man dann daran, dass sie zwar den Kommunismus wollen (naja, wer’s glaubt…), den Stalinismus aber nicht, also das Ziel ohne die Mittel erreichen wollen.

    Ich empfehle: alle in einen Sack und mit der Stalinorgel drauf.

    Na, wer ist hier der Antikommunist?

  73. 73 Ronnie aus Jena 18. April 2012 um 9:40 Uhr

    „Wer bewußt provoziert, muß sich nicht wundern, wenn der Zorn der Bürger die Provokateuere trifft. Man kann sich ja auch einfach mal an die örtlichen Gegebenheiten halten.“

    -> http://meta.tagesschau.de/id/60119/russland-schwulenfeindliches-gesetz-in-st-petersburg#comment-667298

  74. 74 Stalinist (echt) 18. April 2012 um 12:07 Uhr

    „Ansonsten wüsstest Du, wie sich der Stalinismus der jeweiligen Epoche angemessen bestimmt“

    Zu Recht hat Stalin gegen derartigen Opportunismus inzident gesagt:

    „Bisweilen wird gesagt, man müsse die Alten achten, da sie schon länger lebten als die Jungen, mehr wüssten und besser beraten könnten. Ich muss sagen, Genossen, dass diese Ansicht völlig falsch ist. Nicht jeden Alten muss man achten, und nicht jede Erfahrung ist für uns wichtig. Was das für eine Erfahrung ist – das ist der springende Punkt. Die deutsche Sozialdemokratie hat ihre Kader, sehr erfahrene Kader: Scheidemann, Noske, Wels und andere, Kader, die in höchstem Maße erfahren, die auf den Kampf eingefuchst sind… Aber auf den Kampf gegen was? Auf den Kampf gegen wen? Was das für eine Erfahrung ist – das ist der springende Punkt. Dort haben sich die Kader im Kampf gegen das Revolutionäre, im Kampf nicht für die Diktatur des Proletariats, sondern gegen die Diktatur des Proletariats herausgebildet. Das ist eine riesige Erfahrung, aber diese Erfahrung ist eine negative Erfahrung. Diese Erfahrung zu zerschlagen, Genossen, sie zu zerstören und solche Alten zu verjagen, dazu ist die Jugend verpflichtet. Dort, in der deutschen Sozialdemokratie, wo die Jugend frei ist von der Erfahrung des Kampfes gegen das Revolutionäre, dort ist diese Jugend dem revolutionären Geist oder dem Marxismus näher als die alten Kader, die mit der Erfahrung des Kampfes gegen den revolutionären Geist des Proletariats belastet sind, die mit der Erfahrung des Kampfes für den Opportunismus, gegen den Revolutionismus belastet sind. Solche Kader muss man zerschlagen, und alle unsere Sympathien müssen auf der Seite jener Jugend sein, die, wie gesagt, von dieser Erfahrung des Kampfes gegen das Revolutionäre frei ist und die sich infolgedessen um so leichter die neuen Mittel und neuen Methoden des Kampfes für die Diktatur des Proletariats, gegen den Opportunismus, zu eigen macht.“

  75. 75 LW 18. April 2012 um 15:22 Uhr

    LOL, mit dem Stalin-Zitat gibst DU Trottel mir doch sogar noch Recht, oh einzige wahrer, volkstümlicher, wirklich echter Stalinist.

    Heul doch und bemal Schilder mit „Nein, nein, das ist nicht der Stalinismus“ auf meinem durchge-x-ten Konterfei.

  76. 76 Stalinist (echt) 18. April 2012 um 15:45 Uhr

    Ich wüsste nicht, wo dir Stalin recht geben würde. Aber Placeboliebhaber konnten noch nie lesen, dafür sind sie viel zu depressiv und antriebslos.

  77. 77 Stalinist (echt) 18. April 2012 um 16:05 Uhr

    „Ansonsten wüsstest Du, wie sich der Stalinismus der jeweiligen Epoche angemessen bestimmt“

    Ich muss immer noch über „in der jeweiligen Epoche“ lachen. Gestern also israelfeindlich, weil antiimperialistisch und heute israelfreundlich, weil antideutsch…wenn das Genosse Stalin wüsst… :D

  78. 78 Herr Hirschfeld 18. April 2012 um 17:00 Uhr

    @ Stalinist (echt): Zu Deppen wie dir fiel Stalin ein gutes Wort ein:

    „Bisweilen wird gesagt, man müsse die Alten achten, da sie schon länger lebten als die Jungen, mehr wüssten und besser beraten könnten. Ich muss sagen, Genossen, dass diese Ansicht völlig falsch ist. Nicht jeden Alten muss man achten, und nicht jede Erfahrung ist für uns wichtig. Was das für eine Erfahrung ist – das ist der springende Punkt. Die deutsche Sozialdemokratie hat ihre Kader, sehr erfahrene Kader: Scheidemann, Noske, Wels und andere, Kader, die in höchstem Maße erfahren, die auf den Kampf eingefuchst sind… Aber auf den Kampf gegen was? Auf den Kampf gegen wen? Was das für eine Erfahrung ist – das ist der springende Punkt. Dort haben sich die Kader im Kampf gegen das Revolutionäre, im Kampf nicht für die Diktatur des Proletariats, sondern gegen die Diktatur des Proletariats herausgebildet. Das ist eine riesige Erfahrung, aber diese Erfahrung ist eine negative Erfahrung. Diese Erfahrung zu zerschlagen, Genossen, sie zu zerstören und solche Alten zu verjagen, dazu ist die Jugend verpflichtet. Dort, in der deutschen Sozialdemokratie, wo die Jugend frei ist von der Erfahrung des Kampfes gegen das Revolutionäre, dort ist diese Jugend dem revolutionären Geist oder dem Marxismus näher als die alten Kader, die mit der Erfahrung des Kampfes gegen den revolutionären Geist des Proletariats belastet sind, die mit der Erfahrung des Kampfes für den Opportunismus, gegen den Revolutionismus belastet sind. Solche Kader muss man zerschlagen, und alle unsere Sympathien müssen auf der Seite jener Jugend sein, die, wie gesagt, von dieser Erfahrung des Kampfes gegen das Revolutionäre frei ist und die sich infolgedessen um so leichter die neuen Mittel und neuen Methoden des Kampfes für die Diktatur des Proletariats, gegen den Opportunismus, zu eigen macht.“

    PS: Hat LW eigentlich auch die Evolution erfunden und ist die von Lenin geteilte Ansicht, daß jede Wahrheit stets konkret sei, womöglich nur so ’ne freche jüdische Verwirrung zum Nutzen des ungezogenen Judenstaats? Und warum glaubt eigentlich noch immer nicht jeder, daß für einen gescheiten Kommunismus nur genügend Juden ermordet werden müssten, obwohl Gegenstandpunkt, Offensiv und die antiimperialistischen Kräfte aka. Islamisten in Arbeitsteilung so ausdauernd Überzeugungsarbeit leisten? Und wie viele Wettbewerbe in verstehendem Lesen hast du denn jetzt eigentlich gewonnen? Bestimmt noch ein paar mehr als Stankovic Schwanzvergleiche, oder?

  79. 79 umwerfend 18. April 2012 um 17:45 Uhr

    bitte lebt euren judenfimmel woanders aus.

  80. 80 Felix 18. April 2012 um 18:00 Uhr

    @ umwerfend

    „Und warum glaubt eigentlich noch immer nicht jeder, daß für einen gescheiten Kommunismus nur genügend Juden ermordet werden müssten, obwohl Gegenstandpunkt, Offensiv und die antiimperialistischen Kräfte aka. Islamisten in Arbeitsteilung so ausdauernd Überzeugungsarbeit leisten?“

    Das sollte doch eigentlich Grund genug sein, spätestens jetzt diesem enthirnten Gesocks das Maul zu stopfen, oder?

  81. 81 umwerfend 18. April 2012 um 18:05 Uhr

    na eh. die moderationsschlange ist schon angeworfen worden. der spamordner wartet schon.

  82. 82 stankovic 18. April 2012 um 19:15 Uhr

    Ach wieso? LW kann lediglich die Kapitalismuskritik des GegenStandpunktes nicht leiden. Da er von politischer Ökonomie aber auch gar nichts versteht (sich also nicht direkt auf sie schmeißen kann), wechselt er das Thema und greift zur Lüge: einen unausgesprochenen Wunsch nach Abschaffung des Judentums will er entdeckt haben. Dass sich nirgendwo in den Texten des GegenStandpunktes so ein Wunsch finden lässt, beweist nur wie ungeheuerlich sein muss, was der GegenStandpunkt noch nicht aussprechen will.

    Warum also LW kein Stalinist ist? Ganz einfach: Er hält es nicht mit der Wahrheit! Aber das führt wieder zu einem Thema zurück, über das ich ja nicht mehr reden will.

    An alle Analphabeten im Voraus: Weder habe ich geschrieben, dass die Kapitalismuskritik des GegenStandpunktes stimmt noch dass sie nicht stimmt. Wer darüber diskutieren will, soll das woanders machen!

  83. 83 stankovic 18. April 2012 um 21:36 Uhr

    Herr Hirschfeld, tuen Sie eigentlich nur so blöd?

    Ich stelle keine Schwanzvergleiche an! Ich behaupte auch nicht, dass man sich für einen kleinen Pimmel schämen muss. Wenn Sie lesen könnten, hätten Sie zur Kenntnis genommen, dass ich einen Riesenschwanz nicht sonderlich für hilfreich halte.

    Es ist leider nur so, dass LW heruntergeblickt hat und nun glaubt, er sei zu kurz gekommen und müsse nun diese Schande kompensieren. Diese Kompensationsleistung ist seinen Texten deutlich anzumerken. Er hätte ja nur sagen müssen: „Ja, ich habe weiche Eier und einen kleinen Pimmel! Ja und?“ Das tat er aber nicht – er schämt sich ja so!

    Bei Ihnen frage ich mich mittlerweile auch, was Sie an Ihrem Pimmel nicht leiden können. Finden Sie sich einfach damit ab und versuchen Sie Sich ganz unbefangen politisch neu zu orientieren! Ich garantiere Ihnen, dass diese anfangs ungewohnte Unbefangenheit Sie sicherlich nicht zu einem Commünisten mutieren läßt. Also nur zu!

  84. 84 Felix 18. April 2012 um 22:27 Uhr

    „Dass sich nirgendwo in den Texten des GegenStandpunktes so ein Wunsch finden lässt, beweist nur wie ungeheuerlich sein muss, was der GegenStandpunkt noch nicht aussprechen will.“

    Was dann wohl sowas wie der Prototyp einer „wasserdichten Begründung“ wäre, weil: auf die Tour lässt sich schlechterdings alles beweisen.

  85. 85 malso 19. April 2012 um 17:08 Uhr

    „auf die Tour lässt sich schlechterdings alles beweisen“

    Eben, das hat stänkerwitz schon richtig aufgedeckt: Die Technik der Argumentation besteht in einer haltlose Unterstellung, die dadurch plausibel werden soll, dass Vertuschung o.Ä. geargwöhnt wird. Der Verschwörungsgedanke eben. Unviversal muss diese Trickserei sein, damit sie mit allen unterschiedlichen und möglichen Feinden kompatibel ist. Das kennt man doch: Wer kritisiert, führt Böses im Schilde – das recht Schräge bei so Hirschfelds ist doch deren Parteinahme für den richtigen und gegen den falschen Rassismus:

    „Und warum glaubt eigentlich noch immer nicht jeder, daß für einen gescheiten Kommunismus nur genügend Juden ermordet werden müssten“ (Hirsch)

    Außer H. glauben sicher wenige, aber die Vorstellung macht’s: Wer sich selbst zum Diener eines Ersatz-Vaterlands macht, hält eben zu „seinen“ Leuten und jede Kritik daran für einen Angriff von Feinden, die bekanntlich überall lauern. Nationalismuskritik kommt Nationalisten also tatsächlich vor wie ein Vernichtungsauftrag der Leute, die bei ihnen als Nation gedanklich eingemeindet sind.

  86. 86 stankovic 19. April 2012 um 20:40 Uhr

    Deine Trickserei, lieber malso, besteht darin, aus einer Unterstellung einen Zirkelschluß zu drechseln. Auch nicht schlecht!

  87. 87 malso 19. April 2012 um 20:55 Uhr

    … der worin bestehen soll? Du hast das Argument vergessen.

  88. 88 stankovic 19. April 2012 um 21:42 Uhr

    Wie kommst du darauf, das Israel das Ersatz-Vaterland der beiden sei?

  89. 89 malso 20. April 2012 um 10:35 Uhr

    Wenn Kritik an Geschäft und Gewalt mit der Ermordung (Hirsch) von auserwählten Staatsbürgern gleichgesetzt wird, handelt es sich um Nationalismus. Ohne die Parteinahme für national sortierte Lieblingsmenschen macht die Warnung vor Judenmördern keinen Sinn. Da muss schon jemand Diener seines Ersatz-Vaterlandes sein wollen, damit der sich aus Imperialismuskritik einen Genozid-Verdacht drechseln kann.

  90. 90 stankovic 20. April 2012 um 19:58 Uhr

    So, so! „Da muss schon …“ – da erschließt Du aus dem Verdacht einen Ersatznationalismus, aus dem anfangs noch der Verdacht folgte. Lass es sein und geh kacken!

    Ganz nebenbei: Auch ohne die Parteinahme für national sortierte Lieblingsmenschen macht die Warnung vor Judenmördern Sinn, dann vorallem wenn es sich um Judenmörder handelt, z.B. fromme Krieger Allahs! Die muss man auch nicht entlarven, die sprechen’s frei aus!

  91. 91 Rorschach 20. April 2012 um 20:13 Uhr

    Dieser stankovic ist ein so eloquenter Kerl!

  92. 92 stankovic 20. April 2012 um 20:53 Uhr

    Nein, eloquent ist ein Stanislaw Hirschfeld – ich wiederum habe nur recht!

  93. 93 malso 21. April 2012 um 10:34 Uhr

    „Auch ohne die Parteinahme für national sortierte Lieblingsmenschen macht die Warnung vor Judenmördern Sinn, dann vorallem wenn es sich um Judenmörder handelt, z.B. fromme Krieger Allahs!“

    Genau diese Parteinahme für die richtigen Krieger und die Anfeindung der falschen ist blöd: Vor wem soll man denn warnen, wenn die frommen Allah-Gläubigen umgebracht werden? Und wenn man schon mal dabei ist, vor Juden- und Moslem-Mördern zu warnen, kann man sich das Partei-Ergreifen für ein auserwähltes Volk oder eine Religionszugehörigkeit womöglich ganz sparen – dann warnt man halt vor Leuten oder Institutionen, die andere töten wollen … z.B. vor Nationalstaaten, die haben das ganz offiziell im Programm!

  94. 94 stankovic 21. April 2012 um 15:23 Uhr

    Sicher malso!

    Nur lerne mal bitte zwei Themen auseinanderzuhalten:

    1. Was für ein Problem haben Israelis und Palästinenser miteinander? Da verlangst Du ja eine sachliche Antwort.

    2. Was für ein Problem haben verwahrloste Elendsgestalten aus der Linken für ein Problem mit Israel? Da gebe ich dir mal eine Antwort: es ist leider so, dass die Erfahrung oft genug bestätigt, dass Antiamerikanismus und Antisemitismus innerhalb der Linken keine Erfindung der Anti-Deutschen sind und dass Linke durchaus ganz widerwärtige Gestalten sein können. (An alle Analphabeten im Voraus: In letzterer Aussage ist nicht enthalten, dass Antideutsche nicht genauso widerwärtig sind.)

    Anders gesagt: die häßliche Linke oder Allahs Killer zu kritisieren, heißt nicht für Israel Partei zu ergreifen! Damit kannst Du doch kein Problem haben, oder?

    Nachtrag:

    Nur was hat das alles mit dem angeblichen Ersatz-Nationalismus der beiden Stalinisten zu tun, die nun wahrlich keine Anti-Deutschen sind?

  95. 95 malso 21. April 2012 um 16:41 Uhr

    Ich hab doch gar keine Ahnung, wer du oder die beiden sind, aber auch bei deiner Beurteilung ‚der Linken‘ (wer auch immer das ist) fällt das Kriterium ‚Israel‘ auf:

    „dass Linke durchaus ganz widerwärtige Gestalten sein können“

    ist viel zu allgemein, als dass das irgendjemand bestreiten würde. Nur sind ‚Linke‘ sicher nicht deswegen widerwärtig, weil sie begründete Vorbehalte gegen den Staat Israel äußern. Immerhin gehen auf dessen Konto die Leben zahlreicher Menschen – die dort lebenden Juden eingeschlossen! Warum sollte man gerade diese Nation und deren Gewalt gutheißen?

  96. 96 stankovic 21. April 2012 um 16:47 Uhr

    „Nur sind ‚Linke‘ sicher nicht deswegen widerwärtig, weil sie begründete Vorbehalte gegen den Staat Israel äußern. Immerhin gehen auf dessen Konto die Leben zahlreicher Menschen – die dort lebenden Juden eingeschlossen! Warum sollte man gerade diese Nation und deren Gewalt gutheißen?“

    Hab ich ja auch nirgendwo behauptet! Ausgangspunkt war doch die Frage, was LW und seinen Mitbewohner so umtreibt. Da waren wir uns nicht einig. Kein Grund deswegen das Thema zu wechseln! ;)

  97. 97 malso 21. April 2012 um 17:13 Uhr

    Na dann kürzt sich ‚links‘ genauso wie ‚jüdisch‘ raus und du wolltest bloß mal sagen, dass es Widerlinge gibt? In dem Zusammenhang hier wenig überzeugend …

    Also nochmal: Was bedeutet das, wenn jemand als Kriterium ‚Israel‘, ‚das Judentum‘ oder gleich ‚die Juden‘ vor sich her trägt? LW stilisiert sich mit dem nationalistisch standardisierten Rassismusverdacht sogar noch selbst als Jude:

    „Du scannst nur das Stichwort „Israel“ und schon hast du den Juden aka. „Antideustchen“ identifiziert, und behauptest danach wild irgendeinen Stuss“ (LW)

    Die Anti-Deutschen (oder die dafür gehalten werden) seien Opfer des Antismitismus, weil sie für ihren Israel-Nationalismus Kritik ernten. Da bekommt es jeder nicht Israel-Nationalist mit einer Rassismuskeule zu tun, die mit der Kritik an der Nation nichts zu tun hat – und ausdrücklich ohne Prüfung eines Arguments: „irgendein Stuss“! „Kann ja nur Stuss sein, was Kritik an Israel beinhaltet“ ist das nationalistische Vorurteil.

  98. 98 stankovic 21. April 2012 um 17:52 Uhr

    Nein, es kürzt sich nichts heraus, wenn arabische Pissblagen auf dem Schulhof jüdische Kinder terrorisieren, antisexistische Bratzen Sympathien für den islamischen Mummenschanz bekunden oder linke Völkerfreunde die Hamas anfeuern. Was anderes muss nicht Thema werden, wenn es genau um den Wahnsinn geht und sonst nichts anderes. Dass Anti-Deutsche oder Stalinisten mit Komplexen Antisemtismus genau dort erkennen, wo die Parteinahme für das konsequente Zuschlagen des militanten Judenstaats ausbleibt, rechtfertigt keinesfalls den Umkehrschluss, wonach Kritik an Israel nicht antisemitischen Motiven geschuldet sein kann. Also noch einmal für dich: Mehr habe ich nicht gesagt! Damit wir uns noch einig werden können: hör bitte auf, arabische Pissblagen, antisexistische Bratzen und linke Völkerfreunde von der Kritik auszunehmen!

  99. 99 umwerfend 21. April 2012 um 20:32 Uhr

    stankovic, angefangen hat alles mit:
    http://umwerfend.blogsport.de/2012/04/07/klar-jede-ordnung-bekaempft-ihre-feinde-weil-sie-sich-so-aufstellen/#comment-1311
    und darauf bezogen hat malso schlicht recht. solltest du anderer meinung sein, kannst ja mal belegstellen raussuchen, die nachweisen, dass der gsp juden ermorden will.

  100. 100 stankovic 21. April 2012 um 20:47 Uhr

    Bravo umwerfend! Ich weiß nicht, was ich sagen soll, bin sprachlos!

    Wenngleich ich der erste war, der die unverschämte Verleumdung des GSP angriff, fragst Du nun, womit ich belegen könnte, was ich nie gesagt habe.

    Nur für dich:

    ICH HAB LEDIGLICH EIN PROBLEM DAMIT, DASS DU KEINE PISSBLAGEN, BRATZEN UND VÖLKERFREUNDE KRITISIEREN WILLST!!!!!!!!!!!!!!!!

  101. 101 stankovic 21. April 2012 um 20:48 Uhr

    ES SIND ZWEI VERSCHIEDENE THEMEN!

  102. 102 stankovic 21. April 2012 um 20:55 Uhr

    Es ist nur noch traurig:

    Kritisiert man Israel, ist man Antisemit!
    Kritisiert man Antisemiten, ist man Israel-Fan!

    Die Antideutschen verdienen euch und Ihr verdient die Antideutschen! Schade nur, dass Ihr euch nicht gegenseitig zum Schweigen bringen könnt, Ihr Lumpenpack!

  103. 103 umwerfend 21. April 2012 um 21:15 Uhr

    „ICH HAB LEDIGLICH EIN PROBLEM DAMIT, DASS DU KEINE PISSBLAGEN, BRATZEN UND VÖLKERFREUNDE KRITISIEREN WILLST!!!!!!!!!!!!!!!!“

    wie kommst du auf die idee?!

    „Kritisiert man Antisemiten, ist man Israel-Fan!“

    wo soll ich sowas vertreten haben?

  104. 104 stankovic 21. April 2012 um 21:25 Uhr

    Beg mal!, beleg mal!, beleg mal!, wo hab ich das geschrieben?, wo hab ich das geschrieben?, wo hab ich das geschrieben? Verblödung und Destruktivität als Markenzeichen!

    Weißt Du was? Leck mich am Arsch!

  105. 105 umwerfend 21. April 2012 um 21:28 Uhr

    behauptungen aufstellen – ich wäre ne hamas-freundin, völkerfreundin etc – aber auf nachfragen angepisst sein. nur weil man dein spiel „aber die anderen sind auch böse“ hier nicht mitmachen will, weil es eben ein anderes thema ist. gähn

  106. 106 stankovic 21. April 2012 um 21:32 Uhr

    Beleg mal! Wo hab ich das geschrieben?

  107. 107 umwerfend 21. April 2012 um 21:34 Uhr

    ICH HAB LEDIGLICH EIN PROBLEM DAMIT, DASS DU KEINE PISSBLAGEN, BRATZEN UND VÖLKERFREUNDE KRITISIEREN WILLST!!!!!!!!!!!!!!!!

    Kritisiert man Antisemiten, ist man Israel-Fan!

    Die Antideutschen verdienen euch und Ihr verdient die Antideutschen!

    im euch bin ich ja wohl inkludiert.

  108. 108 malso 21. April 2012 um 21:38 Uhr

    „wenn arabische Pissblagen auf dem Schulhof jüdische Kinder terrorisieren, antisexistische Bratzen Sympathien für den islamischen Mummenschanz bekunden oder linke Völkerfreunde die Hamas anfeuern“

    Du bemerkst dein Feindbild nicht? Dann nochmal deutlich: Du SORTIERST IN RASSISTISCHER MANIER die Menschheit, nur so werden aus den arabischen Kindern „Pissblagen“ und nur so gerät eine ganz bestimmte Religion auf deinen Index (das Judentum taucht bei dir nicht als „Mummenschanz“ auf). Sonst wäre Rassismuskritik fällig statt Antisemitismusunterstellungen, sonst wäre Religionskritik fällig statt Beschimpfungen einer bestimmten Religion und es wäre Kritik am Volksgedanken fällig statt der Parteinahme gegen bestimmte Volksspinner.

    Deine „Bratzen“ und „Pissblagen“ hält man nur dann für einen besonderen Kritikgegenstand, wenn man die Welt bereits nationalistisch betrachtet – in meiner Kritik sind die also längst enthalten, aber du pickst sie dir heraus!

  109. 109 stankovic 21. April 2012 um 21:39 Uhr

    Jetzt lerne nur noch deine Belegstellen zu verstehen, Süße!

  110. 110 umwerfend 21. April 2012 um 21:42 Uhr

    ich verstehe das durchaus. unhaltbar, aber wenigstens phantasiereich.

  111. 111 stankovic 21. April 2012 um 21:49 Uhr

    malso, wenn von „arabischen Pissblagen“ die Rede ist, dann bin nicht ich es, der eine rassistische Sortierung vornimmt, sondern die Blagen selber – von Papa und Koranschule angespornt – sind es, die den arabischen Standpunkt einnehmen und somit zu arabischen Pissblagen werden, die des großen Allah Willen vollstrecken. Nicht ich teil die Welt in Schwänze und Fotzen ein, sondern die Fotzen argumentieren allen Ernstes als Fotzen.

    Hoffe, das Mißverständnis ist aus dem Weg geräumt! Wenn Du aber weiterhin aus Kritik an einem Gedanken nicht Kritik an dem, wer diesen falschen Gedanken denkt, folgen lassen willst, dann tue das, glaub aber nicht, dass Du dem GSP damit gerecht wirst, Du Bot!

  112. 112 stankovic 21. April 2012 um 21:54 Uhr

    @umwerfend
    Dummheit ist, wenn man glaubt zu verstehen, liebe umwerfend!

  113. 113 umwerfend 21. April 2012 um 21:57 Uhr

    stankovic, du wechselst das thema, unterstellst anderen was, und dann garnierst du das ganze noch mit ausdrücken, die dich als ganz besonderen tabubrecher auszeichnen sollen. natürlich nehme ich dich nicht ernst.

  114. 114 stankovic 21. April 2012 um 22:01 Uhr

    Wo habe ich denn ein Tabu gebrochen? Beleg mal!

  115. 115 umwerfend 21. April 2012 um 22:02 Uhr

    du hast eben gar keines gebrochen. die inszenierung geht hier eben nicht auf. tut mir nicht leid.

  116. 116 umwerfend 21. April 2012 um 22:06 Uhr

    aber zurück zum eigentlichen thema.

    1. lyzis denunziert den gsp.

    2. u.a. malso kritisiert das und bietet eine erklärung.

    3. die taugt dir nicht. vor allem nicht, weil man nicht auch noch über die andere seite spricht — und deren taten und ideologien.

    4. weil der themenwechsel nicht mitvollzogen wird, werden vorwürfe gebastelt: man wolle die linken palifans und co nicht kritisieren. der schlechte witz nur: die kritik an deren scheiß ist nicht das thema. einfach nochmal unter 1 nachschauen.

  117. 117 stankovic 21. April 2012 um 22:11 Uhr

    Wenn ich keines gebrochen habe, dann behaupte es auch nicht!
    Die Inszenierung kannst mir ja auch mal belegen?

    @malso
    Vielleicht weiß ich, was der Grund unserer ewigen Mißverständnisse sein könnte: wenn ich „arabische Pissblagen, die jüdische Kinder terrorisieren“ schreibe, dann meine ich nicht per se arabische Kinder, die – weil sie Araber sind – Juden terrorisieren müssen. Gemeint sind – wer hätte das gedacht! – tatsächlich nur diejenigen arabischen Kinder, die durch Terror auffallen, weil „Araber gut – Juden scheiße!“.

    Nachtrag für malso aka „schwer von Begriff“:
    Oh ja, ich glaube sogar dass die wenigsten aller arabischen Kinder Pissblagen sind! Geklärt?

  118. 118 stankovic 21. April 2012 um 22:18 Uhr

    @umwerfend
    Jetzt drehst Du ganz durch! LOL

    malso hat geschrieben (vermutlich ohne es so zu meinen), dass Kritik am Antisemitismus einem nationalistischen Standpunkt sich verdankt. Dem habe ich widersprochen!

    Kannst Du Tussi dich nicht einfach aus der Diskussion raushalten, wenn Du ihr schon nicht folgen kannst?

  119. 119 umwerfend 21. April 2012 um 22:33 Uhr

    nein, malso hat geschrieben, dass es eine miese denunziation ist und von nationalismus zeugt, wenn man kritik an isreal ständig als antisemitisch hinstellt. denn lyzis hat nicht den antisemitismus kritisiert, sondern den gsp als antisemitisch denunziert. du konntest malso offensichtlich noch nie folgen, und mir auch nicht.

  120. 120 umwerfend 21. April 2012 um 22:35 Uhr

    um die echten antisemiten ging es in der debatte nie.

  121. 121 stankovic 21. April 2012 um 22:36 Uhr

    An alle Analphabeten im Voraus: ich behaupte nicht, dass umwerfend nicht versteht, weil sie eine Tussi ist, sondern dass sie eine Tussi ist, weil sie nicht versteht!

  122. 122 umwerfend 21. April 2012 um 22:38 Uhr

    dann biste wohl auch ne tussi. total interessant.

  123. 123 stankovic 21. April 2012 um 22:49 Uhr

    Wie verhilft man einem dummen Menschen zum Bewußtsein seiner eigenen Dummheit, welches dann die Entdummung der eigenen Person in Gang brächte? Steht dem nicht die Dummheit im Wege? Muss, wer dumm ist, also dumm sterben? Das wäre tragisch, weil niemand dumm zur Welt kommt!

    Ich Tussi? Kannst ja mal gucken!

  124. 124 umwerfend 21. April 2012 um 22:52 Uhr

    was soll ich gucken? dass du nicht verstehst, seh ich doch schon. und das macht einen ja zur tussi, nicht wahr? na eben.

    da mir diese art der unterhaltung übrigens zu fad ist, dreh ich mal die mod auf. du solltest dich beruhigen, bis du dich in der lage siehst, wieder zum eigentlichen thema zurückzukommen.

  125. 125 stankovic 21. April 2012 um 22:55 Uhr

    Damit hast Du das letzte Wort! Gratuliere, Dummkopf!

  126. 126 stankovic 21. April 2012 um 23:23 Uhr

    Geht’s wieder? Langsam einsichtig und bereit dich zu entschuldigen?

  127. 127 malso 22. April 2012 um 0:00 Uhr

    „wenn von „arabischen Pissblagen“ die Rede ist, dann bin nicht ich es, der eine rassistische Sortierung vornimmt, sondern die Blagen selber“

    Da herrscht EInigkeit: es gibt jede Menge Leute, die einen „arabischen Standpunkt“ einnehmen. Und den dazu passenden Rassismus inkl. Feindbild haben auch viele von denen drauf.

    Was äußern die, wenn sie sich ihre völkischen Ansprüche ausdenken und dafür rassisitsche Feindbilder benutzen? Die vollziehen den Anpruch ihrer Herrschaft auf sie als Untertanen nach, indem sie sich als Volksteil begreifen. Das ist wahrlich keine Besonderheit arabischer Nationalisten, das gibts überall – auch im heiligen Land.

    Weil das Argument immer wieder untergeht: Wie kommt man auf die besonderen Beschimpfungen „arabische Pissblagen“ und „islamischer Mummenschanz“? Wenn damit auch „jüdische Pissblagen“ und „Talmutgeseier“ gemeint sein sollte, wäre die Auswahl der Beispiele reichlich missglückt. Ein unparteiischer Beobachter merkt aber sofort, dass eine BESTIMMTE Bevölkerungsgruppe und eine BESTIMMTE Religion herausgegriffen wird – wer eine Kritik am Völkischen hat, wer eine Kritik an Religion hat, muss sich nicht daran erinnern, dass die auch für Araber gilt. Umgekehrt: Wer den arabischen Rassismus als Besonderheit hochhält, hat die Welt vor seiner (vermeintlichen) Rassismuskritik in Freund und Feind geteilt, wendet sich also bloß gegen den FALSCHEN Rassismus.

  128. 128 scharfekritik 22. April 2012 um 0:13 Uhr

    Hier wird doch einigermaßen aneinander vorbeigeredet. Ausgangspunkt des Streits war doch, ob Israel „Ersatz-Vaterland“ (malso) von LW & HH sei, bzw. ob man nur über so einen (Ersatz-)Nationalismus darauf kommen kann, allen, deren Inhalte einen nicht passen, zu unterstellen, dass diese ja in Wirklichkeit Juden ermorden wöllten.

    Der Tautologievorwurf von stankovic an malso ist dabei durchaus zutreffend: vorausgesetzt wird, dass man auf die Unterstellung des Wunsches nach Judenvernichtung nur käme, wenn man sich Israel als sein Ersatz-Vaterland auserkoren habe, LW & HH folglich Israel als deren Ersatz-Vaterland zu unterstellen und darüber die Richtigkeit der Voraussetzung zu bebildern, was freilich nur gelingt, weil Israel als Ersatz-Vaterland schon in dieser enthalten ist.

    Nicht zutreffend ist hingegen, dass aus dieser Tautologie und/oder aus Kritik an Israel als Ersatz-Vaterland von Antideutschen sowie Popstalinisten folge, dass man bestreitet, dass es auch tatsächlich eine antisemitische Israelkritik gibt und dass man Antisemiten nicht kritisieren wolle, wie stankovic behauptet. Malso macht doch lediglich die Heuchelei nicht mit, einen Rassismus ausgerechnet gegen Juden zu skandalisieren (und damit jeden anderen Rassismus zu unterschreiben).

    Und diese Heuchelei haben neben vielen ganz normalen Nationalisten auch Antideutsche und Popstalinisten allemal drauf, wenn sie ihren politischen Gegnern, ohne das an deren tatsächlichen Inhalten festmachen zu können, unterstellen, dass diese in Wirklichkeit Juden vernichten wöllten. Bezug genommen wird dabei nämlich auf die Politmoral, dass man aus der Shoa gelernt habe, dass es sich nicht gehöre, ausgerechnet Juden zu vernichten. Der unbegründete Vorwurf des Wunsches nach Judenvernichtung ans Gegenüber ist daher lediglich der Vorwurf, nicht der Politmoral, die man aus Auschwitz gelernt habe, zu entsprechen, weshalb man sich gar nicht mit den Inhalten zu befassen bräuchte, weil(!) der Gegner Positionen außerhalb des Diskussionswürdigen verträte.

  129. 129 umwerfend 22. April 2012 um 1:17 Uhr

    und andere zu vernichten „gehört“ sich deren meinung nach, oder wie? bzw. ist halt noch ok?

    ich bin eindeutig zu müde.

  130. 130 scharfekritik 22. April 2012 um 9:18 Uhr

    Es gehört sich dem Nationalismus und der anschließenden rassistischen Sortierung nach und ist für sie deswegen (wenn auch vielleicht sehr bedauerlich) noch okay. Grenzfestungen und Kriege sind schließlich Alltag in der Welt bürgerlicher Nationalstaaten. Dass manch einem Nationalisten die Quantität der Vernichtung, würde sie in einem ähnlich Maße an anderen durchgeführt werden, wie damals an den Juden, zu krass wäre, soll damit nicht ausgeschlossen sein.

  131. 131 umwerfend 22. April 2012 um 9:18 Uhr

    in der argumentation ist doch ein sprung, und der punkt, der interessiert, kommt nicht vor. du schreibst:

    „wenn sie ihren politischen Gegnern, ohne das an deren tatsächlichen Inhalten festmachen zu können, unterstellen, dass diese in Wirklichkeit Juden vernichten wöllten.“

    „… dass es sich nicht gehöre, ausgerechnet Juden zu vernichten.“

    die frage, die interessiert ist nämlich: wie kommen sie überhaupt auf die idee, dass man „die juden“ vernichten wolle. an den inhalten liegt es in dem fall nicht. wie also kriegen sie den schluss hin: kritik an israel = vernichtungswunsch.
    das abwägen, „gehört“ es sich oder nicht, folgt dann doch erst später, nach diesem schluss.

    im übrigen glaube ich, dass es, wenn es um „politmoral“ und shoah geht, zwischen veröffentlichter meinung und der meinungen innerhalb der bevölkerung trennen muss. die hohe politik vertritt das so, weil es auch genutzt werden kann auf internationaler ebene, die medien bringen das als echo wieder, aber die bevölkerung vertritt das lange nicht immer.

  132. 132 umwerfend 22. April 2012 um 9:33 Uhr

    bei der shoah geht es doch nicht ‚nur‘ um quantität. sorry, aber dieses rassistische vernichtungsprogramm im inneren ist schon was anderes als ein ‚normaler‘ krieg. bei nem krieg ist das ziel nicht, alle gegner auszurotten, zB alle säuglinge einzusammeln, um sie zu morden. sondern da reicht die unterwerfung, also die kapitulation des gegners — und in der regel ist das keine zivilistenansammlung.
    das ist auch nicht das ziel einer grenzkontrolle. bei einer grenze wird bewusst in kauf genommen, dass leute verrecken. aber das ist nicht der zweck.

  133. 133 malso 22. April 2012 um 9:41 Uhr

    @sk
    „die Politmoral, dass man aus der Shoa gelernt habe“

    ist der Gedanke, den ich meinte. „Ersatz-Vaterland“ kann man auch streichen, du hast ja jetzt ausgeführt, wie Nationalismus und Philosemitismus zusammenhängen.

  134. 134 umwerfend 22. April 2012 um 9:52 Uhr

    mit philosemitismus hat das ganze auch nichts zu tun. es wäre toll, wenn ihr es hinkriegen würdet, israel und „die juden“ nicht in eins fallen zu lassen. im übrigen ist der wunsch, man möge juden und solche, die dafür gehalten werden, nicht dahinschlechten, noch lange kein philosemitismus. auf das kommt ihr ja nur, wenn ihr unterstellt, man würde andauernd genozide an anderen – nur halt nicht juden — bejahen.

  135. 135 umwerfend 22. April 2012 um 10:07 Uhr

    wo ist hier die „politmoral“?

    „Da in den Storypostings keine sinnvolle Diskussion mehr stattgefunden hat und gegen die Netiquette verstoßende Postings überhandgenommen haben, sehen wir uns gezwungen, das Forum bis auf Weiteres zu deaktivieren.“

    http://www.krone.at/Oesterreich/IKG-Praesident_Ariel_Muzicant_tritt_zurueck-Ende_einer_Aera-Story-311684
    http://www.krone.at/Oesterreich/FPOe_will_Ariel_Muzicant_anzeigen_-_wegen_Verhetzung-Gefaehrliche_Sager-Story-309637

    philosemitismus als durchgesetzt „politmoral“? ne, antisemitismus in einem ausmass, dass man ihn nicht mehr wegmoderieren kann.

  136. 136 scharfekritik 22. April 2012 um 10:47 Uhr

    Man muss doch noch nicht mal Israel kritisieren, eine Kritik am Finanzkapital bspw. reicht diesen Politmoralisten doch auch schon aus, damit solche Gestalten zielsicher darauf kommen, dass da jemand in Wirklichkeit Juden vernichten wolle. Wenn das nun aber, wie du ja auch feststellst, gar nicht am Inhalt liegt, dann nehmen die einen logischen Sprung in ihrer Argumentation vor und nicht ich. Weil sie es als DAS politisch Unerhörte auffassen (oder sich wenigstens zur Denunziation des Gegners dieser Argumentation bedienen), wenn ausgerechnet ein Rassismus gegen Juden aufgemacht wird und daher ausgerechnet diese vernichtet werden sollen, machen die einen Fahndungsstandpunkt auf, nach welchem sie alle anderen Inhalte abprüfen. Wenn sie nun Inhalte so falsch finden, dass sie ihnen unerhört vorkommen, dann folgt der logische Sprung, dass diese dann ja wohl, weil sie ihnen unerhört vorkommen, dem Fahndungsstandpunkt entsprechen müssen.

    ***

    Ja, es gibt auch jede Menge Nationalisten, welche die offizielle Politmoral zur Shoa und zu Israel nicht mitmachen, weil das für so einen Nationalisten ein Widerspruch ist, seiner Nation, der ja gerade wegen ihrer Großartigkeit alles mögliche zustehen soll und auf die er wegen ihrer Großartigkeit stolz sein kann, das Urteil auszustellen, dass die der größte Bösewicht der Geschichte gewesen sein soll. Und manche von denen begnügen sich auch nicht mit dem Aufrechnen gegen tote Native Americans, afrikanische Kolonialisierungsopfer, Armenier, deutsche Wehrmachtssoldaten, ins Gulag Gesteckten etc. pp., sondern vollziehen gleich den nächsten antisemitischen Schluss, dass diese verschlagenen Juden mit ihrer ominösen Macht Deutschland diese Politmoral aufzwingen würden. Für die Diskussion gerade sind diese Leute aber irrelevant, weil sie in dieser Diskussion weder vertreten noch Thema sind.

    ***

    Die Afrikaner dürfen nicht in die EU, weil sie nicht zu uns passen, uns nur ausnutzen wollen, uns überfremden würden, sie keine zuverlässigen Staatsbürger sein können, mit Drogen dealen und unsere Frauen vergewaltigen“ ist genau die gleiche rassistische Qualität wie „Die Juden müssen weg, weil sie Deutschland verderben, uns nur ausnutzen und zersetzen, uns überfremden, sie keine zuverlässigen Staatsbürger sein können, sie uns mit Demokratie, Kommunismus und Finanzkapital belästigen und unsere Frauen vergewaltigen“. Was anders ist, ist die Vernichtungsquantität, weil es den amtierenden Berufsnationalisten derzeit ausreichend erscheint, die Vernichtung an Grenzfestungen ‚nur‘ in Kauf zu nehmen, statt den dann unnötigen Aufwand zu betreiben, sie systematisch durchzuführen.

  137. 137 scharfekritik 22. April 2012 um 10:59 Uhr

    Hier schmeißt doch niemand Israel und Juden in eins. Sie werden aber in eins geworfen, wenn bspw. aus einer Gegnerschaft zu Israel – getrennt von deren Grund – der Vorwurf gebastelt wird, man wolle Juden vernichten.

    Und du musst jetzt auch nicht wie stankovic anfangen, daraus, dass man eine philosemitische Politmoral kritisiert, zu folgern, dass man tatsächliche Antisemiten nicht kritisieren wolle.

  138. 138 umwerfend 22. April 2012 um 11:04 Uhr

    über kritik am finanzkapital regen sich manche LINKE auf — weil sie dabei einen vernichtungswunsch wittern und sie wissen, dass das den kapitalismus mit seinen brutalitäten nicht abschafft. mit dem wittern liegen sie manchmal daneben, aber lange nicht immer: über 50% der österreicher sind der meinung, dass „die juden“ zuviel einfluss auf den internationalen finanzmärkten hätten. deren schwachsinn zu kritisieren, ist richtig und wichtig. allerdings leisten das nur wenige, die meisten geben sich zufrieden mit einer skandalisierung und dem verweis darauf, dass diese ideologie schon einmal zu schrecklickem – nämlich millionenfachen massenmord – geführt hat.

    „Wenn das nun aber, wie du ja auch feststellst, gar nicht am Inhalt liegt, dann nehmen die einen logischen Sprung in ihrer Argumentation vor und nicht ich.“

    ich sage, du erklärst den schluss nicht. deine vermeintliche erklärung heißt „durchgesetzte politmoral“, und von der behaupte ich, dass diese sich in der veröffentlichten meinung wiederfindet, aber lange nicht immer in der bevölkerung. man kann dieses auseinanderklaffen ruhig mal zur kenntnis nehmen. das tust du, um es gleich als irrelevant zu erklären. aber vllt ist das ja der punkt, wo lyzis und co ansetzen?

    „wenn ausgerechnet ein Rassismus gegen Juden aufgemacht wird “

    nein, die oben genannten LINKEN sind nicht der meinung, dass ein massenmord an anderen ethnien besser ist und die kapitalistischen probleme beseitigt.

    das mit „den afrikanern“ musst du den LINKEN — um die es ja geht, wie du selbst schreibst(1) — mal nachweisen. wo vertritt das zB lyzis?

    im übrigen: wo werden „die afrikaner“ als die ursache jeden kapitalistischen übels gezeichnet?

    (1) Für die Diskussion gerade sind diese Leute aber irrelevant, weil sie in dieser Diskussion weder vertreten noch Thema sind.

  139. 139 umwerfend 22. April 2012 um 11:10 Uhr

    „philosemitische politmoral“: schwachsinn. nochmal: nur weil man gegen antisemitismus ist, ist man noch lange kein philosemit!

    und wer das unterstellt, macht tatsächlich das, was stankovic kritisiert hat.

  140. 140 scharfekritik 22. April 2012 um 11:37 Uhr

    1.) Es ist doch auch nicht gesagt: Antisemitismuskritik = Philosemitismus, sondern: die Politmoral, dass es die Lehre aus der Geschichte sei, auf der Seite der Juden und deshalb auf der Seite Israels zu stehen (deren Gleichsetzung, nicht meine!), statt gerade gegen die einen Rassismus aufzumachen, ist philosemitisch.

    2.) Diese Nationalmoral vertreten, wenn es bspw. um Finanzmarktkritik geht, keineswegs nur Linke, sondern bei Münteferings Heuschreckenkram waren auch sofort Konservative und Liberale beim Skandalisieren, dass ja schon einmal Finanzkapitalkritik und Tiervergleiche verwendet worden wären.

    3.) Ob die Nationalmoral nun von 30%, 60% oder 90% der deutschen Nationalisten vertreten wird, ist für diese Diskussion belanglos, weil man es in ihr mit deren Vertretern zu tun hatte. Dass die Nationalisten, welche diese Nationalmoral ablehnen, weil sie diese nicht mit ihrem Nationalstolz vereinbaren können, generell irrelevant und/oder nicht zu kritisieren wären, steht bei mir nirgends.

    4.) Bei dem Rassismusthema geht es hingegen nicht um LW, HH oder sonstwelche Linken oder Diskussionsteilnehmer hier, sondern um deinen Einwand:

    bei der shoah geht es doch nicht ‚nur‘ um quantität.

    Da sind also die bürgerlichen Nationalstaaten mit ihren Regierungen und ihren nationalistischen Parteigängern Thema. Dein Einwand, dass das doch kein Linker verträte, geht daher am Inhalt vorbei.

    5.) Wenn an Ausländern festgemacht wird, dass die uns die Arbeitsplätze wegnähmen, dass die unsere Sozialsysteme ausnutzen und damit überlasten, dass die uns in Drogenabhängigkeit treiben, unsere Kultur zerstören, unsere Jugend verderben, damit unseren internationalen Konkurrenzerfolg gefährden etc. pp. dann wird an denen das festgemacht, was bürgerlichen Nationalisten die unnötigen negativen Begleiterscheinungen des Kapitalismus‘ sind.

  141. 141 umwerfend 22. April 2012 um 11:41 Uhr

    noch was zu grenzen: dass es grenzen benötigt, leuchtet noch fast jedem ein. was ist der gedanke? – offene grenzen führen dazu, dass die armutsflüchtlinge hereinströmen. das wird daher als naiv und schädigend verworfen. was ist das rationale daran? dass es diesen effekt wirklich gibt, solange es kapitalistische armutszonen gibt. anders formuliert: auch die ddr konnte die grenzen nicht offnen und alle armutsflüchtlinge aufnehmen. sie hat sich bemüht, wissen zu transferieren, ebenso technologie — aber es war nicht möglich, die grenzen zu öffnen.
    das ist der realismus daran (und dieses moment gabs beim vernichtungsantisemitismus nicht). erst darauf aufbauend stellt sich die frage: wenn wir nicht alle reinlassen können, wen wollen wir dann reinlassen? die bürgerliche antwort: jemand, der „uns“ was nützt. da bist du dann beim rassismus, auch beim klassenrassismus.
    relativ gut ausgebildete manchen aus afrika, oder aber besonders billige, dürfen bei arbeitskräftemangel (!) durchaus in die eu. ein afrikanischer investor darf auch jetzt in die eu.

  142. 142 malso 22. April 2012 um 11:46 Uhr

    „nur weil man gegen antisemitismus ist, ist man noch lange kein philosemit!“

    Das war auch nie das Argument. Die national sortierte Antisemitismus-Keule ist mit Kritik an einem Rassismus, der „das Jüdische“ anfeindet, nicht zu verwechseln. Gegner Israels als Antisemiten zu bezeichnen, folgt dem Nationalismus des „Existenzrechts“ usw., da soll eine Staatsgewalt ins Recht gesetzt werden, dafür wird Rassismus als Titel benutzt.

    Anders ist das bei Rassismus-Kritikern: die verwerfen die Zuschreibung nationaler oder völkischer Eigenschaften grundsätzlich und für jeden, weswegen sie auch nicht auf die Verrücktheit hereinfallen, sich für das Judentum einen positiven Rassismus auszudenken. Nochmal die nationale Sortierung: „jüdische Kinder“ vs. „arabische Pissblagen“ – für die Bezeichnung „jüdische Pissblagen“ würde man konsequenterweise als Antisemit beschimpft.

    Ergo: Es liegt eine Sortierung vor zwischen gutem und schlechtem Rassismus, die sich nicht aus einer Gegnerschaft zu biologistischen Übergängen erklärt.

  143. 143 scharfekritik 22. April 2012 um 11:47 Uhr

    Du machst jetzt den gleichen Fehler, den du gestern bei stankovic korrekt kritisiert hast: du forderst lauter Gegenstandswechsel ein, wenn man die offizielle deutsche Nationalmoral und deren Parteigänger kritisiert. Wenn man die kritisiere, müsse man auch noch den tatsächlichen Antisemitismus und die deutschen Nationalisten, welche die offizielle Nationalmoral nicht teilen, kritisieren. Klar sind das auch Gegenstände der Kritik, aber deren Kritik trägt nix zur Kritik der offiziellen deutschen Nationalmoral und ihrer Parteigänger bei, eben weil es sich um andere Themen handelt.

  144. 144 umwerfend 22. April 2012 um 11:53 Uhr

    nein, scharfe kritik, ist stelle nur was fast: lyzis und hirschfeld sind keine vertreter durchgesetzter bundesdeutscher politmoral! um das festzustellen, reicht doch ein besuch des weblogs.

    „nders ist das bei Rassismus-Kritikern: die verwerfen die Zuschreibung nationaler oder völkischer Eigenschaften grundsätzlich und für jeden, weswegen sie auch nicht auf die Verrücktheit hereinfallen, sich für das Judentum einen positiven Rassismus auszudenken.“

    das hat aber weder stankovic noch lyzis gemacht. das sind beides keine philosemiten!

    ps: ich trau mich fast zu wetten, dass stankovic auch von israelischen (!) pissbalgen reden würde, wenn es um israelische nationalisten geht. aber dazu kann er sich selber äußern.

  145. 145 umwerfend 22. April 2012 um 12:13 Uhr
  146. 146 malso 22. April 2012 um 12:25 Uhr

    „dass stankovic auch von israelischen (!) pissbalgen reden würde“

    Wie schon viel weiter oben bemerkt: Wäre das so, würde sich die nationale oder religiöse Sortierung ganz herauskürzen. Selbst wenn sw das bloß als Provokation denkt, muss der mindestens glauben, dass Kritik am Arabertum oder „Koranschulen“ zu kurz käme.

  147. 147 umwerfend 22. April 2012 um 12:39 Uhr

    1. es geht um lyzis und mittlerweile auch stankovic – beides sind keine vertreter der angeblich durchgesetzten politmoral. Zur politmoral und ihrer angeblichen durchsetzung: du orientierst dich da an den offiziellen verlautbarungen von politikern und überträgst das mal schnell auf alle. Nur: eine von offizieller seite veröffentlichte politmoral ist zuerst mal nur eines: eine von offizieller seite VERÖFFENTLICHTE politmoral. Weshalb und warum die verkündet wird, ist bekannt: sie ist ein imperialistischer hebel.
    2. Ich sage: es gibt in der bevölkerung massenhaft abweichende politmoral. Von durchsetzung kann hier keine rede sein. Darauf deutet auch das strafgesetz hin: bei einer durchsetzung der politmoral bräuchte es wohl keinen paragrafen, der holocaustleugnung und antisemitische hetze unter strafe setzt. Man kann sich auch mal studien zu gemüte führen statt immer nur auf die verlautbarungen von merkel und co zu starren: die größte gefahr für den weltfrieden findet der gemeine deutsche bei israel. Dabei wird israel als aggressor gesehen. DAS ist die mehrheitsmeinung der bevölkerung – sie ist gerade NICHT identisch mit der von oben verkündeten VERÖFFENTLICHTEN politmoral. Es ist daher ein schlechter witz andauernd vom philosemitismus und/oder einer angeblichen israel-liebe als durchgesetzter politmoral zu schwafeln.
    3. Müntefering: da ging es darum, manager aus dem schussfeld zu nehmen. Sinn vom ifo hat das wohl am deutlichsten klargemacht. Da wurde so getan, als stünde der schweizer ackermann schon auf der auschwitz-rampe. Ähnliches hat in ö die finanzministerin wieder abgelassen kürzlich: da ging es explizit nicht um juden, sondern um manager und reiche! Es wird da lediglich eine analogie aufgemacht. Diese analogie ist aber in sich selber antisemitisch, da unterstellt wird, juden hätte man verfolgt / würden immer noch gehasst, weil sie reich seien.
    4. Für die debatte über lyzis und mit stankovic ist es nicht belanglos, ob sie die angeblich durchgesetzte politmoral vertreten oder nicht.
    5. Selbiges trifft auch auf den rassismus zu: wer stankovic philosemitismus unterstellt, muss schon nachweisen, dass er anderen rassismus rechtfertigt. Dein einwand geht daher an der gesamten debatte vorbei.
    6. Nimm doch mal meinen einwand mit der ddr ernst.

  148. 148 umwerfend 22. April 2012 um 12:45 Uhr

    „Wäre das so, würde sich die nationale oder religiöse Sortierung ganz herauskürzen.“

    stankovic geht es darum, dass die sich selber so sortieren. das sind arabische nationalisten. nicht von „natur“ oder „geburt“ aus, sondern weil sie diese ideologie verinnerlicht haben und entsprechend agieren.
    und wenn man vom nahost-konflikt redet, hat man es eben mit arabischen und israelischen nationalisten zu tun, und nicht mit kanadischen oder italienischen.

    und dass stankovic der meinung ist, dass die kritik am arabischen nationalismus zu kurz kommt, hat er ja sogar explizit gemacht, das ist also kein geheimnis.

  149. 149 scharfekritik 22. April 2012 um 13:14 Uhr

    Für den Inhalt der offiziellen Politmoral – und um den geht es bei deren Kritik – ist es doch total schnurz, wie stark die durchgesetzt ist. Dass die bei so manchen Nationalisten auch auf Ablehnung stößt, das weißt du, das weiß ich, daher finde ich es auch total sinnlos darüber weiter zu diskutieren.

    Dass stankovic Vertreter dieser Nationalmoral sei, wird von mir nicht geteilt. Streite dich darüber meinetwegen mit malso, aber nicht mit mir.

    In den Blogs von LW und HH steht, dass sie einen Fimmel für Stalin, die Simpsons und Placebo haben. Sollen sie halt, aber was daran soll widerlegen, dass sie die offizielle deutsche Nationalmoral zu Antisemitismus und Israel teilen?

    Müntefering wurde trotzdem an der offiziellen deutschen Nationalmoral samt mindestens impliziten Antisemitismusvorwurf blamiert, auch wenn es dabei um den Schutz von Managern ging. Da ist gerade von offizieller Seite halt auch jede Menge Heuchelei dabei, weil die Nationalmoral ja – schreibst du doch sogar selbst – als Titel benutzt werden soll: sei es als Legitimation dafür, dass das geläuterte Deutschland wegen seiner Läuterung jetzt weltweit den Ton angeben soll, sei es als willkommene Möglichkeit zur Blamage von politischen Konkurrenten im Inneren.

    Das Argument mit der DDR hatte ich beim Schreiben meiner letzten Kommentare noch nicht gelesen. Es leuchtet mir aber auch nicht ein. Wenn es (unterstellen wir das für eine idealtypische Argumentation der DDR mal) um Versorgung der Leute geht, dann sind Armutsflüchtlinge kein Problem. Klar müssen die auch versorgt werden, aber genauso produzieren die auch für die kollektive Versorgung. Da kann man höchstens noch auf Ressourcenproblemen herumreiten, aber spätestens, wenn man nicht nur die DDR, sondern den gesamten RGW-Raum hernimmt, ist auch dieser Einwand erledigt.(Dass die DDR sich mit ihren Grenzen auch vor ihren politischen Gegnern schützen musste, ist ein anderes Thema.) Im Kapitalismus geht es hingegen nicht um Versorgung, so dass das Argument, man könne die nicht versorgen, auch in diesem keine rationale Grundlage hat. Und selbst wenn der Versorgungsgedanke geheuchelt wird – man hätte ja viel zu wenig junge Leute, um die ganzen Rentner zu versorgen, weshalb man leider bei denen kürzen müsse –, wird der Gedanke nicht rational. Dann könnte man ja froh sein, dass so viele arbeitsfähige Afrikaner nach Deutschland rein wollen. Ist man aber nicht, eben wegen des gegen sie aufgemachten Rassismus‘.

  150. 150 umwerfend 22. April 2012 um 14:18 Uhr

    ach, die „ARBEITSFÄHIGEN afrikaner“ wären toll! :P

    und: der normale denkt nicht an die SU. der normalo denkt an deutschland. und dann an 1 milliarde menschen, die gerne „deutschen wohlstand“ hätten. red doch mal mit nem antirassistischen grünen — der redet nicht vom minderwertigen schwarzen, sondern davon, dass man nicht alle versorgen könne. unterstellt ist damit, dass es hier um versorgung gehen würde — das ist falsch.

  151. 151 scharfekritik 22. April 2012 um 15:06 Uhr

    „Dann könnte man ja froh sein“ … wenn man innerhalb dieses Gedankengebäudes weiterdenkt, um auf den angeblich rationalen Kern zu kommen. Als wüsstest du nicht, was ein Konjunktiv bedeutet!

  152. 152 umwerfend 22. April 2012 um 15:28 Uhr

    ich wollte nur drauf raus: da ist die sortierung schon inkludiert.

  153. 153 stankovic 22. April 2012 um 19:31 Uhr

    Mannomann! Da legt man sich schlafen, frühstückt gut, verbringt den Nachmittag mit dem Kleinen und hier geht richtig die Post ab! Das wenig Schlaf über Nacht scheint dir ganz gut getan zu haben, umwerfend! Immerhin scheinst Du selber nötig zu haben, was Du gestern mir noch vorgeworfen hattest. Trau dich ruhig jede Wette einzugehen, denn das israelische Siedlerpack kann ich auch nicht ausstehen.

    Was die beiden angeht: „GSP-Bot“ bringt es auf den Punkt! Den GSP lesen, zur Hälfte verstehen, die andere Hälfte auswendig lernen, sich jeden eigenen Gedanken verbieten, sich einen krampfhaften Schreibstil aneigen (so wie L. Fertl werdet ihr im Leben nie schreiben können!) und dummes Zeug massenhaft abliefern. Nichts gegen den GegenStandpunkt, denn seine Leser kann der sich auch nicht aussuchen. Vielleicht verstehen die beiden einen ja, wenn man wie Peter Decker daherredet: „Die Antideutschen leugnen im Namen des Besonderen das Allgemeine an der Shoah – ihr wiederum verschweigt das Besondere im Namen des Allgemeinen!“ Und somit wird dann der Nationalismus als solcher kritisiert, die Kritik am Nationalisten bleibt aus, denn mit der Kritik am norwegischen Nationalismus ist der Rassenwahn der Nazideutschen hinreichend mitabgearbeitet. Das Traurige an malso und scharfekritik ist also, dass sie niemals im Leben einen eigenen Gedanken denken werden, alles was sie erzählen, haben sie aus dem GSP oder aber glauben nur es aus ihm zu haben. Worin sich der Sonntagsnationalist vom Blut&Boden-Nazi unterscheidet, hätten sie dort lesen und damit auch lernen können, dass es nicht ausreicht das Allgemeine an beiden festzuhalten. Wenn sie denn lesen könnten!

    Ich bin immer wieder darüber erstaunt, dass der einzige aus der post-antideutschen Ecke, dessen Vorträge ich hören kann, ohne sofort die Hände vor dem Kopf zusammenschlagen zu müssen, gerade die Unperson schlechthin ist: Justus Wertmüller, von dem alle sofort wissen, dass er ein rassistisches Arschloch ist. Hört euch doch mal unbefangen seinen Vortrag über Islamophobie an und dann sagt mal bitte schön, welche nationale Politikmoral dieser scheiß Kerl exekutiert. Oder kann es tatsächlich auch nur sein, dass „es ihm das Herz zuschnürt“, wenn er die Opfer des Islam vor Augen hat? Wem es nicht das Herz zuschnürt, der wird in dem Vortrag einen Rassisten reden hören. Allen anderen steht es natürlich auch frei, einigen Blödsinn dort zu kritisieren, ohne die redliche Motivation des Mannes in Zweifel zu ziehen.

    http://www.mixcloud.com/apdt/jw-feb-jena/

  154. 154 scharfekritik 22. April 2012 um 20:05 Uhr

    Jaja, du bist schon ein ganz origineller Denker, Applaus, Applaus!

  155. 155 stankovic 22. April 2012 um 20:12 Uhr

    Bei weitem nicht so originell wie dein Argument, Bot!
    Wenn ich mal Lust dazu habe, erkläre ich dir, was Karl Held zum originellen Denken oder zu einer scharfen Kritik gesagt hätte.

  156. 156 scharfekritik 22. April 2012 um 20:35 Uhr

    Spare dir die Mühe. Der Name scharfekritik war ein Insiderwitz und originelles Denken ist das, was du als Qualitätsmerkmal ausgibst, was dein Geschreibsel von dem von „uns“ (malso und ich sind uns noch nicht mal in allen Punkten einig) „Bots“ positiv abhebe. Was Karl Held dazu gesagt hätte, kann ich dir auch so sagen: es ist für die Richtigkeit des Arguments egal, ob man selbst drauf gekommen ist, oder es von jemand anderen übernommen hat.

  157. 157 stankovic 22. April 2012 um 20:59 Uhr

    Für die Richtigkeit eines Arguments ist es tatsächlich egal, nur frage ich mich, was Du heute denken würdest, wenn Karl Held wie Du dabei geblieben wäre, nur Gedachtes nachzudenken, um nie einen eigenen Gedanken zu fassen. Gerade weil die Münchener Jungs Fanatiker der Wahrheit waren oder sind, war oder ist ihnen der Hang zum konformen Denken ein Grauen. Bot!

    Nachtrag:

    Ist es nötig noch anzumerken, dass konformes Denken, auch wenn es sich objektivem Wissen anpassen will, nie zur Objektivität vordringt, sondern an ihr scheitert? GSP lesen und trotzdem Scheiße labern – das gibt’s leider auch noch!

  158. 158 umwerfend 23. April 2012 um 8:24 Uhr

    das bot-geschrei bringt uns hier nicht weiter, stankovic.

    nochmal genozid: der zweck ist die vernichtung. das ist bei der grenze einfach nicht der fall. da wird der mord jener, die man nicht reinlässt, in kauf genommen, sie ist aber nicht der zweck. jetzt kann man sagen: beides speist sich aus nationalismus, das ist die basis von beidem. und das stimmt.

    man kann dann ein höheres abstraktionsniveau beschreiten und sagen: der zweck bei beidem ist die rettung bzw. der erhalt bzw. die stärkung der nation. nur: was fällt da eigentlich nicht drunter? das sparpaket ist auch ein mittel zur rettung der nation. h4 ist auch ein mittel zur rettung der nation. — auf so nem abstraktionsniveau sieht man dann den unterschied zwischen sparpaket und genozid nicht mehr.

  159. 159 umwerfend 23. April 2012 um 9:03 Uhr

    „Im Kapitalismus geht es hingegen nicht um Versorgung, so dass das Argument, man könne die nicht versorgen, auch in diesem keine rationale Grundlage hat.“

    es geht aber drum, wie sich das im kopf des normalos darstellt. und da stellen sich staat und gesellschaft eben schon als großes versorgungsgemeinschaftswerk dar. wäre dem nicht so, wäre der laden längst gekippt.
    zu diesem werk trägt ein jeder das seine bei: die unternehmen zB stellen die arbeitsplätze. wenn sie arbeitsplätze abbauen, skandalisiert man zum einen, dass die gier das gemeinschaftswerk schädige; zum anderen problematisiert man auch, was es den – anständigen — unternehmern verunmögliche, der gemeinschaft arbeitsplätze zur verfügung zu stellen — so kläfft dann auch der lohnabhängige nach einer senkung der „lohnnebenkosten“.

    von dieser warte aus, ist es ein unsinn, bei arbeitslosigkeit die grenzen zu öffnen. noch mehr arbeitslose, die von den noch arbeitenden proleten gestemmt werden müssen! die losung: „wir haben selber probleme, daher können wir anderen nicht HELFEN.“

    das ist ne losung, die unterschreibt auch der antirassistische grüne. und: „wenn es uns wieder besser geht, dann können wir HELFEN – zB entwicklungshilfe blablabla.“

    für diesen gedanken braucht man keinen rassismus über „die afrikaner“ zu pflegen, zB sie seien nicht zur demokratie fähig und sowieso nur vergewaltiger. und den pflegen zB grüne auch nicht. trotzdem sind sie für grenzen.

    aus dieser warte ist der genozid was ganz anderes. die grenze ist LEIDER nötig. man ist dazu gezwungen, diese in kauf zu nehmen und damit verbunden, dass viele draußen stehen. das stellt sich dar als unterlassungshandlung, zu der man aber gezwungen ist.

  160. 160 bottig 23. April 2012 um 13:40 Uhr

    nochmal genozid: der zweck ist die vernichtung.

    nochmal grenze: der zweck ist die errichtung eines zauns. merkste?

    was ich sagen will: du solltest mal mittel nicht mit zweck verwechseln. der zweck des genozids ist nicht die vernichtung (also selbstzweck), sondern die restlose beseitigung einer menschengruppe, damit sie keinen einfluss mehr auf die machenschaften der eigenen gruppe haben. wäre es für die nazis günstiger gewesen, die juden auf einen anderen planeten zu beamen, von dem sie ganz sicher nie hätten zurück kommen können, so hätten sie dies getan. die genozidierten doch nicht der vernichtung willen, sondern um die juden endgültig wegzuhaben.

    ist ein wenig spekuliert, aber dass vernichtung kein zweck ist, sollte einleuchten.

    übrigens steigerten sich gerade hier bei blogsport schon öfter „bots“ auf dieses abstraktionsniviau und stellten grenzmaßnahmen und genozid als nationale mittel gleich. nichts neues also.

  161. 161 umwerfend 23. April 2012 um 16:12 Uhr

    der zweck des genozids ist nicht die vernichtung (…), sondern also die restlose beseitigung einer menschengruppe …

    gegen das hab ich ja nicht das geringste einzuwenden:

    … damit sie keinen einfluss mehr auf die machenschaften der eigenen gruppe haben.

    kurzum: der zweck war die vernichtung „der juden“, von denen man zu meinen wusste, dass das welche sind, die die völker im allgemeinen und das arische im besonderen aussaugen.

    die marsgeschichte ist in der tat spekulativ. madagaskar wurde es ja nicht. ich selber gehe — auch spekulierend — davon aus, dass sich nazis auch von jüdischen marsianern angegriffen wägen. warum ließ man juden und die, die man dafür hielt, nicht auswandern? und warum wurden die tutsis nicht nur vertrieben?

    mein beispiel mit abstrahieren war btw das sparpaket und der genozid. beides nationale mittel!

  162. 162 stankovic 23. April 2012 um 17:51 Uhr

    Uns bringt das Bot-Geschrei nicht weiter, die beiden Bots dafür umso mehr: auf dass sie in sich kehren und sich Rechenschaft darüber ablegen wie ihre Lektüre des GSP aussieht, der bei ihnen als Toilettenpapier einen besseren Zweck erfüllte. Nichts gegen die Abstraktion, die deine Skepsis weckt, umwerfend, wenn nicht damit der Unterschied ersoffen würde zwischen der Trauer um ein verlorenes WM-Finale und einem Völkermord. Die scharfe Kritik, welche vorgibt zu wissen, was für die Richtigkeit eines Argumentes egal ist oder auch nicht, wird sich durch kein noch so richtiges Argument überzeugen lassen, wenn es nicht verkündet wird von jemanden, dessen Person allein für die Richtigkeit bürgt. Lassen wir also jemand anderen ran:

    Der Begriff einer Sache gibt die Identität der Sache an, d.h. die Identität der verschiedenen Bestimmungen, die man ihr zugehörig weiß. Der Begriff bringt auf den Punkt, was eine Sache, die aus der Erfahrung in verschiedenen Erscheinungsweisen bekannt ist, ausmacht.
    Ist der Begriff einer Sache, ihre Identität gefunden, so ist damit noch nicht die Sache erklärt. Zu zeigen ist nämlich noch, dass diese Identität die Identität der aus der Erfahrung bekannten Bestimmungen der Sache ist, dass diese Bestimmungen also in jenem abstrakten Begriff eingeschlossen sind und wie sie aus diesem Begriff folgen. Resultat dieser Prozedur ist die Darstellung des inneren Zusammenhangs einer Sache, d.h. ihre Erklärung.
    Eine solche Erklärung hat demnach nicht nur den abstrakten Begriff einer Sache zum Gegenstand, sondern, indem sie diesen in seine Momente entfaltet, das, was Hegel die „Wirklichkeit“ der Sache nennt. Gemeint sind damit die notwendigen Bestimmungen einer Sache, eben die, die aus ihrem Begriff folgen und denen gegenüber sich an der erklärten Sache noch andere Bestimmungen finden, die sich nicht ihrer inneren Notwendigkeit, sondern den äußeren Umständen, in denen sie auftritt, verdanken, also zufällig sind:
    „Alles, was nicht durch den Begriff selbst gesetzte Wirklichkeit ist, ist vorübergehendes Dasein, äußerliche Zufälligkeit…“ (§ 1)

    (Kommentar zur Rechtsphilosophie, Fachbereichszeitung Philosophie der Marxistischen Gruppe, 1988)

    An alle Bots und Analphabeten: Ihr könnt mich mal!

    Nachtrag:

    scharfe Kritik, bist Du der Typ, der woanders als „Name“ den gleichen Blödsinn verzapft? Wenn ja, dann lass dir gesagt sein, dass man dich an deiner Originalität wiedererkennt!

  163. 163 star wars 23. April 2012 um 19:00 Uhr

    @ Stankovic

    Das sind nicht die gleichen Namen;).

  164. 164 stankovic 23. April 2012 um 19:12 Uhr

    Du meinst, das sind nicht die gleichen Typen?

  165. 165 star wars 23. April 2012 um 19:16 Uhr

    Bestimmt nicht.

  166. 166 stankovic 23. April 2012 um 19:18 Uhr

    Weil Du Name bist?

  167. 167 stankovic 23. April 2012 um 19:20 Uhr

    Du machst mich wirr!:d

  168. 168 star wars 23. April 2012 um 19:40 Uhr

    Ich bin nicht Name. Ich kenne allerdings ihrer politische Position aus Diskussionen:d.

  169. 169 stankovic 23. April 2012 um 19:49 Uhr

    Ok, ich vertrau dir mal!

  170. 170 Rorschach 25. April 2012 um 8:59 Uhr

    Marxismus-Hooliganismus, faszinierend! Don‘t feed the stanking trolls.

  171. 171 stankovic 25. April 2012 um 10:33 Uhr

    Das ist wahrlich ein Höhepunkt der Trollerei, einem GSP-Jünger ein Zitat der Marxistischen Gruppe um die Ohren zu hauen! Du armseliger Spinner, wenn Du schon glaubst mich nicht füttern zu wollen, dann halt doch gleich das Maul! Oder wolltest Du nur die anderen auf deine vortreffliche Beobachtungsgabe aufmerksam machen, um dann den Ruf des Durchblickers zu genießen?

    An alle, die glauben meinen Geburtsnamen verballhornen zu müssen: majku vam švabsku jebem!

  172. 172 Rorschach 25. April 2012 um 17:10 Uhr

    Nein, nur dich ärgern, und das ist mir doch wohl gelungen! Außerdem sollte dir deine Mutter mal das Maul mit Seife auswaschen, Du Ferkel! :x

    Danky, Susan Stanky!

  173. 173 Stalinist (echt) 25. April 2012 um 18:25 Uhr

    Serbisch ist doch scheiße.

  174. 174 star wars 25. April 2012 um 19:04 Uhr

    Sokratischer Dialog.

  175. 175 stankovic 26. April 2012 um 6:59 Uhr

    Hallo Susy „hihihi!“ Rorschach,

    konnt ja nicht wissen, dass Du ein Mädchen bist. Entschuldige, dass ich so gemein war zu dir!

    Hast schon was vor am Wochenende?

  176. 176 Rorschach 26. April 2012 um 8:54 Uhr

    Jetzt sei nicht so sauer, dass ich nicht mit deinem Kleinen spiele, Vlade-Gojko-Slobodan!

  177. 177 stankovic 26. April 2012 um 9:12 Uhr

    Welcher Kleine?

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