Archiv für Juli 2011

obama: „yes, we can“ – soziale einschnitte vornehmen

ist obama der schröder der usa? man könnte es meinen. eigentlich könnte er als präsi der usa ja einiges machen:

The fact is that when a President really wants to spend money, he can almost always find a way to do so.

wenn man das weiß, fragt man sich natürlich: wieso macht der obama das nicht einfach? – und jetzt: schröder.

- rotgrün hat die ersten deutschen angriffskriege seit 1945 geführt; und h4 eingeführt. ob das einer cdu/fdp-regierung so locker flockig von der hand gegangen wäre? vielleicht nicht. nicht, weil sie sowas nicht machen wollten – sondern gerade weil man bei denen mit sowas irgendwie schon immer rechnet, auch irgendwo im hinterstübchen weit hinten noch herumgeistert: das sind doch die unternehmensparteien, das sind doch irgendwie ausreden. wohingegen so ein sozialdemokrat, wenn er sagt, „das geht nicht anders, das ist gut für die arbeiter!“, um einiges glaubwürdiger wirkt – für viele zumindest.

- zurück zum thema: obama hat großes vor mit den usa. „big things“ will er machen:

Everyone agrees that a number around $4 trillion is the number that will make a serious dent in our deficit,“ Mr. Daley said. „He didn‘t come to this town to do little things. He came to do big things.“

„Big things“ – like destroying the New Deal and what’s left of The Great Society. Who knew this is what Obama meant when he said he wanted to be a „transformational President“ like Ronald Reagan? He’s gone a lot further than Reagan dared to contemplate on the issue of entitlement cuts. […] his big idea is to become the president who did what George Bush could not, or did not, dare to do: cut Medicare, Medicaid and Social Security. What more could the Tea Party possibly want?

Barack Obama: America’s First Tea Party President

„die schlacht um chile“

besorgen, schauen. erstens viele infos, generell. zweitens wichtige infos für kommunist/innen, speziell.
was man erfahren kann? – womit man zu rechnen hat. zum beispiel mit künstlicher verknappung von lebensmitteln und co. ja, das machen die schweine – sie lassen in versteckten depots tonnen von zucker, babynahrung usw verrotten, nur um zu destabilisieren. nur um sagen zu können, „schaut, jetzt hungert ihr arbeiter/innen, haha“.
man kann also lernen: man muss denen sofort alle verfügungsgewalt nehmen. nix mit ein bissl nett und dann auf deren kooperation hoffen. nein, da muss man schon zu beginn radikal ran.
genauso bei den landwirten: denn auch da kann man durch die doku lernen, dass die alles machen, was nur geht, um zu destabilisieren. also: nicht aussäen vor allem. das kann man natürlich nicht dulden, so einen erpressungsversuch.
genauso: spediteure, die einen auf streik machen, um so not herzustellen. auch daran muss man denken.
und sonst so? – naja, zB dass es am besten ist, wenn man jene, von denen sicher ist, dass sie auf der richtigen seite stehen, gleich mal bewaffnet.

ahja, last but not least: der film zeigt auch gut, wie das so funktioniert, wenn man einen auf urdemokratisch machen will als sozialist/in. nämlich schlussendlich: nicht.