willkommen österreich

Philosoph Peter Sloterdijk erklärt sich solidarisch mit den Verdächtigen1
„Am Dienstag solidarisierte sich unter anderem der deutsche Philosoph und Essayist Peter Sloterdijk mit den am Montag nach wochenlanger Untersuchungshaft entlassenen Wiener Studierenden“

Na, das ist doch ein Anlass diesen Herrn aus seinem Vertrag zu entlassen.

Wenn es sich mit terroristischen Aktivitäten solidarisiert, sich mit brennenden Müllgefäßen auf einem Fluchtweg einverstanden erklärt und Brandlegung gut findet, könnte er doch einen kleinen Erholungsurlaub in U-Haft als wertvolle Nachdenkpause durchaus gebrauchen.

Mit einem entsprechenden Zugriff könnte man dem Mann diese wertvolle Nachdenkpause auf Staatskosten durchaus zukommen lassen und nach der U-Haft zumindest des Landes verweisen.

warum denkt es mir nur an das interview fassbinders mit seiner mutter in „deutschland im herbst“?

um was es geht? um ein paar studis, die meinten, das anzünden von mistkübeln wäre eine taugliche antikapitalistische aktion (naja). und darum, dass sie dafür wochenlang in u-haft saßen. mit im spiel: der sog. terror- und mafia-paragraph, mithilfe dessen erst vor kurzem tierschützer ewigkeiten in u-haft gehalten wurden (zum prozess). für den gilt: Ein Schuldspruch laut Paragraf 278 und Folgebestimmungen [ist] auch ohne Beweise möglich […]. – geht es nach dem user „torch“ bei derstandard.at, dann ist sloterdijk auch so ein verbrecher. sloterdijk! da lachen ja die hühner. die ösis-im-geiste jedoch lachen nicht, sondern rufen nach dem totalen präventionsstaat. von daher finden sie es auch nicht kritikabel, sondern vielmehr begrüßenswert, dass die harmlose unibrennt-bewegung ganz offensichtlich von den staatlichen terror-bekämpfern überwacht wurde (und wird). weil der staat kann „im vornherein nicht wissen, was später draus wird, oder?“ (ein ösi-im-geiste, stellvertretend für alle anderen)

kotz.

  1. Sloterdijk, der seit 1993 in Wien unterrichtet – bis 2001 unter anderem an der Wiener Akademie der bildenden Künste –, spricht von einer „Überreaktion der Polizei und der Strafverfolgungsbehörden“. Diese sei „Ausdruck einer allgemeinen illiberalen Tendenz, wie sie sich in den westlichen Demokratien abzeichnet“. Bedenklich sei, dass „liberale Errungenschaften kampflos aufgegeben werden.“ [zurück]

1 Antwort auf „willkommen österreich“


  1. 1 umwerfend 25. August 2010 um 22:26 Uhr
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